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Premium Reform der Investmentbesteuerung Regierung will Fondsanleger höher belasten

Millionen von Fondssparern müssen mit Einbußen bei ihren Erträgen rechnen: Publikumsfonds sollen künftig direkt mit 15 Prozent besteuert werden. Die Fondsbranche sieht darin Steuererhöhungen für Kleinsparer.
08.09.2015 - 10:45 Uhr
Mit dem vorgelegten Diskussionsentwurf will sein Ministerium die Investmentbesteuerung vereinfachen. Quelle: AFP
Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble

Mit dem vorgelegten Diskussionsentwurf will sein Ministerium die Investmentbesteuerung vereinfachen.

(Foto: AFP)

Berlin Die von der Bundesregierung geplante Reform der Investmentbesteuerung würde de facto „zu Steuererhöhungen für Kleinsparer führen, sowie die private und betriebliche Altersvorsorge belasten“, kritisiert Thomas Richter, Hauptgeschäftsführer des Fonds-Branchenverbands BVI. Auch die Koalitionsfraktionen haben Bedenken.

Stein des Anstoßes sind die Überlegungen aus dem Hause des Bundesfinanzministers Wolfgang Schäuble (CDU), die Investmentbesteuerung auf eine neue Basis zu stellen. Mit dem vorgelegten Diskussionsentwurf will das Bundesfinanzministerium die Investmentbesteuerung vereinfachen, bestehende EU-rechtliche Risiken ausräumen und „aggressive Steuergestaltungen“ verhindern.

Das verdienen die Hedgefonds-Stars
DAVID TEPPER
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David Tepper

David Tepper gilt in der Hedgefonds-Branche nicht gerade als bescheiden. Bei einer Preisverleihung sagte der 56-Jährige einmal, er wolle als der beste Manager seiner Generation anerkannt werden. Im Ranking der reichsten institutionellen Investoren des Alpha-Magazins belegt Tepper bereits zum zweiten Mal in Folge die Top-Position. Im vergangenen Jahr verzeichneten die zwei wichtigsten Fonds seiner Investment-Gesellschaft, Appaloosa I und Palomino, geschätzte Gewinne von 42 Prozent. Seine Karriere startete Tepper mit Kauf und Verkauf von Junkbonds. In den vergangenen zwei Jahren wurde er vor allem mit Aktienwetten bekannt, die er auf Unternehmen und Branchen abschloss, die scheinbar aus der Mode gekommen waren, etwa Delta Airlines und United Continental Holdings.

Gesellschaft: Appaloosa Management

Verdienst 2013: 3,5 Milliarden Dollar

(Foto: Reuters)
File of Hedge fund manager Cohen, founder and chairman of SAC Capital Advisors, responding to a question during an interview in Las Vegas
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Steven Cohen

Für Steven Cohen war 2013 juristisch gesehen kein gutes Jahr. Die US-Aufsichtsbehörden verurteilten seine Hedgefonds-Firma SAC Capital wegen Insiderhandels zu einer Geldstrafe von 1,8 Milliarden Dollar (1,3 Milliarden Euro). Das ist die höchste Strafe, die in den USA jemals verhängt wurde. Die US-Behörden hatten im Juli Anklage gegen den Fonds des Milliardär Cohen erhoben. Sie waren überzeugt, dass SAC bei Spekulationen verbotenerweise Tipps von Informanten aus Unternehmen genutzt hatte, mehr als ein Jahrzehnt lang. Für den rund 15 Milliarden schweren Fonds könnte die Klage das Aus bedeuten. Finanziell geht es Cohen aber wohl nach wie vor blendend. Mit 2,4 Milliarden Dollar Gewinn gehört er nach wie vor zu den Top-Verdienern der Wall Street.

Gesellschaft: SAC Capital Advisors

Verdienst 2013: 2,4 Milliarden Dollar

(Foto: Reuters)
Hedgefonds-Manager John Paulson
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John Paulson

John Paulson machte sich 2007 einen Namen, als er 3,7 Milliarden Dollar durch Wetten gegen den Subprime-Hypothekenmarkt verdiente. Doch in den Folgejahren ging es für den Manager steil nach unten. 2011 etwa büßten die von Paulson verwalteten Vermögenswerte rund die Hälfte ein. 2013 feierte der Manager sein Comeback mit Aktien, offenbar erfolgreich. Inzwischen fährt er seine Gewinne durch Investments in den Telekommunikationssektor und die Gesundheitsbranche.

Gesellschaft: Paulson & Co.

Verdienst 2013: 2,3 Milliarden Dollar

(Foto: dpa)
Jim Simons
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James Simons

James Simons ist beim Reichenranking ein alter Hase. Der Manager hat es in den vergangenen 13 Jahren jedes Mal auf die Alpha-Liste geschafft und das, obwohl er lange keinen Hedgefonds mehr verwaltet. Der 75-Jährige ist eigentlich Mathematikprofessor. Die Vorliebe für Zahlen spiegelt sich auch in der Mitarbeiterpolitik von Renaissance Technologies wieder: Simons stellt besonders gerne Physiker, Statistiker und Astronomen ein.

Gesellschaft: Renaissance Technologies

Verdienst 2013: 2,2 Milliarden Dollar

(Foto: ap)
Kenneth Griffin at 2011 Milken Institute Global Conference in Beverly Hills
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Kenneth Griffin

Der 45-jährige Griffin stand im vergangenen Jahr auf der Gewinnerseite, wenn auch nicht so stark wie in den Jahren davor. Obwohl seine Hedgefonds-Firma Citadel nur einer mäßige Performance am US-Aktienmarkt aufweisen konnte, brachten die wichtigsten Fonds mit 19,25 Prozent ordentlich Rendite. 2012 waren es noch 25 Prozent. Von sich reden machte der Manager durch seine 150 Millionen Dollar schwere Spende an die Uni Harvard. Das Geld soll finanziell schwachen Studenten zugute kommen.

Gesellschaft: Citadel

Verdienst 2013: 950 Millionen Dollar

(Foto: Reuters)
Millenium Management
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Israel (Izzy) Englander

Mehr als 21 Milliarden Dollar verwaltet die von Israel Englander 1990 gegründete Hedgefonds-Gesellschaft Millennium Management. Gewinn 2013: 13,07 Prozent laut Forbes. Das Besondere am Management Stil Israels: Er teilt die Kosten und Gewinne mit seinen Investoren, anstatt eine fixe Verwaltungsgebühr zu verlangen. Das bedeutet auch, dass der Manager nur dann bezahlt wird, wenn er Gewinne einfährt.

Gesellschaft: Millennium Management

Verdienst 2013: 850 Millionen Dollar

Quelle: mpl.com

Omega Advisors
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Leon Cooperman

Die Fonds von Leon Coopermans Omega Advisors verzeichneten 2013 ein besonders starkes Jahr. Die Gewinne der Hedgefonds-Gesellschaft betrugen 30 Prozent und stiegen damit im Vergleich zu 2012 (25 Prozent).

Gesellschaft: Omega Investors

Verdienst 2013: 825 Millionen Dollar

Der CDU-Finanzexperte Fritz Güntzler begrüßt den Ansatz, das Investmentsteuerrecht zu vereinfachen, sieht aber die Gefahr, dass „das Kind mit dem Bade ausgeschüttet wird“. Bislang muss der Investmentanleger die Erträge aus Publikumsfonds-Anteilen so versteuern, als ob er diese Vermögensgegenstände selbst halten würde. Auf Kapitaleinkünfte wie Zinsen, Mieten und Dividenden dieser Fonds wird für den Anleger die Abgeltungssteuer einschließlich Solidaritätszuschlag und eventuell die Kirchensteuer fällig.

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