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Selbstanzeigen 18.000 Steuersünder-Verfahren eingestellt

Die Zahl der Selbstanzeigen wegen Steuerhinterziehung steigt. Gleichzeitig steigt aber auch die Zahl der Fälle, die eingestellt werden. Die Justiz stellt 50 Prozent mehr Verfahren ein.
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2013 haben sich über 50 Prozent mehr Steuersünder angezeigt als noch 2012. In 2014 gab es so viele Selbstanzeigen wie nie zuvor. Quelle: dpa

2013 haben sich über 50 Prozent mehr Steuersünder angezeigt als noch 2012. In 2014 gab es so viele Selbstanzeigen wie nie zuvor.

(Foto: dpa)

Berlin Die deutschen Finanzbehörden haben einem Medienbericht zufolge im Jahr 2013 nach Selbstanzeigen weitaus mehr Strafverfahren gegen Steuersünder eingestellt als im Jahr davor. Die Zahl stieg im Vergleich zu 2012 um mehr als 50 Prozent auf 18.032, wie die „Bild“ unter Berufung auf eine Antwort des Bundesfinanzministeriums auf eine Anfrage der Linken im Bundestag berichtete.

Grund für die steigende Zahl strafbefreiender Selbstanzeigen waren zuletzt die ab 2015 geplanten schärferen Regeln. Für Steuerbetrüger wird es ab Januar deutlich teurer, mit einer Selbstanzeige straffrei davonzukommen. Dann sinkt die Grenze, bis zu der Steuerhinterziehung ohne Zuschlag bei einer Selbstanzeige straffrei bleibt, von 50.000 auf 25.000 Euro.

Bei höheren Beträgen wird bei gleichzeitiger Zahlung eines Zuschlages von zehn Prozent von einer Strafverfolgung abgesehen.

  • dpa
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