Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Sonderfälle Wann wird die höhere Umsatzsteuer fällig?

Seite 2 von 2:

- Taxi- und Mietwagenunternehmer können die Einnahmen aus der Nachtschicht vom 31. Dezember 2006 zum 1. Januar 2007 für Beförderungen, die dem allgemeinen Steuersatz unterliegen, dem alten Steuersatz von 16 Prozent unterwerfen, sofern in ihren Rechnungen nicht der neue Steuersatz von 19 Prozent ausgewiesen wird.

- Sofern sich die Entgeltsvereinbarung nach den §§ 87 ff HGB richtet, unterliegt die Leistung des Handelsvertreters dem ab 1. Januar 2007 geltenden allgemeinen Steuersatz von 19 Prozent wenn der vertretene Unternehmer (Auftraggeber) die Lieferung oder sonstige Leistung an den Kunden nach dem 31. Dezember 2006 ausgeführt hat. Da die Leistung des Handelsmaklers im Zeitpunkt der Erteilung der Schlussnote (§ 94 HGB) ausgeführt wird, gilt für dessen Vermittlungsleistung bei nach dem 31. Dezember 2006 erteilten Schlussnoten der höhere Steuersatz von 19 Prozent.

- In der Nacht vom 31. Dezember 2006 zum 1. Januar 2007 in Gaststätten, Hotels, Clubhäusern, Würstchenständen und ähnlichen Betrieben ausgeführte Bewirtungsleistungen (Abgabe von Speisen und Getränken zum Verzehr an Ort und Stelle, Tabakwarenlieferungen usw. ) dürfen noch mit dem bis zum 31. Dezember 2006 geltenden allgemeine Steuersatz von 16 Prozent versteuert werden. Vorsicht: Die Verwaltungsvorschrift vom 11. August 2006 schließt dabei ausdrücklich Beherbergungen und damit zusammenhängende Leistungen aus.

- Bei Umtausch eines vor dem 1. Januar 2007 gelieferten Gegenstands wird die ursprüngliche Lieferung rückgängig gemacht und eine neue Lieferung zu einem Steuersatz von 19 Prozent ausgeführt. Ob der Verkäufer die höhere Umsatzsteuer auf den Käufer abwälzen kann, hängt dabei allein von der zivilrechtlichen Vertragsgestaltung ab.

- Telekommunikationsleistungen gelten als Dauerleistungen, sofern sie auf Verträgen beruhen, die auf unbestimmte Zeit oder für eine Mindestzeit (meist zwischen sechs und 24 Monaten) abgeschlossen werden und periodische Abrechnungszeiträume vorsehen. In diesen Fällen erkennt die Finanzverwaltung Teilleistungen an, die am Ende des vereinbarten Abrechnungszeitraums als erbracht gelten. Fällt der 1. Januar 2007 in den vereinbarten Abrechnungszeitraum, wird ein am 31. Dezember endender zusätzlicher Abrechnungszeitraum

Quelle: Creditreform 11/2006

Startseite
Seite 12Alles auf einer Seite anzeigen
Serviceangebote