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Umstrittene Cum-Ex-Aktiendeals Die Banken waren für den Fiskus zu schlau

Die Profite aus Steuertricks mit den umstrittenen Cum-Ex-Aktiendeals sind laut Finanzministerium für den Fiskus größtenteils verloren. Denn die Cum-Ex-Händler waren zu raffiniert für die Behörden. Für den Steuerzahler ist das bitter.
17.03.2016 - 06:36 Uhr
Aktienkurse sind am an einer Wand innerhalb der Börse in Frankfurt zu sehen. Im Steuerstreit um zweifelhafte Aktiendeals 
Aktienkurse

Aktienkurse sind am an einer Wand innerhalb der Börse in Frankfurt zu sehen. Im Steuerstreit um zweifelhafte Aktiendeals "Cum-Ex" dürfte der Fiskus leer ausgehen.

(Foto: dpa)

Sein Auftritt war schon gebucht. Nach Frankfurt wollte Peer Steinbrück zu einer Veranstaltung der Bank Sarasin & Cie. Über „Sicherheit und Stabilität für Europa“ sollte der SPD-Kanzlerkandidat am 6. Dezember 2012 bei einem Abendessen der Schweizer Privatbank sprechen. Eine Dinner-Rede, wie sie Steinbrück gut konnte. Und wie sie gut bezahlt wurde. Doch plötzlich wurde die Sache unsicher, viel zu unsicher.

Staatsanwälte aus Frankfurt machten Steinbrück einen Strich durch die Rede-Rechnung. Wenige Tage vor dem Auftritt gab es eine Großrazzia bei der Hypo-Vereinsbank. Die lag ein paar Hundert Kilometer südöstlich in München. Doch die Staatsanwälte zielten auch auf Geschäfte, die die Hypo-Vereinsbank mit der Bank Sarasin durchzog. Geschäfte auf Kosten des Steuerzahlers. Veranstaltungen der Bank Sarasin waren für Steinbrück ab sofort Sperrgebiet.

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