Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Urteil Bürgschaft eines finanziell überforderten Ehepartners ungültig

Bürgschaften, die einen Ehepartner finanziell überfordern, sind nichtig. Das entschied das Oberlandesgericht Frankfurt. Eine finanzielle Überforderung liegt nach dem Richterspruch vor, wenn der Bürge nicht einmal die Zinsen für die Darlehen aufbringen kann.

Das Gericht wies mit seinem Urteil die Zahlungsklage einer Bank gegen eine Frau ab. Für Darlehen, die ihr Mann zur Finanzierung seines Betriebs aufgenommen hatte, hatte sie für rund 205 000 Euro die Bürgschaft übernommen. Sie verdiente jedoch nur rund 700 Euro monatlich. (Az.: 24 U 121/04).

Vor diesem finanziellen Hintergrund sah das Oberlandesgericht den Bürgschaftsvertrag als sittenwidrig und damit nichtig an. Die Richter hielten der Bank vor, die emotionalen Bindungen der Ehefrau ausgenutzt zu haben.

Finance Briefing
Startseite
Serviceangebote