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Urteil Tierarztkosten meist nicht absetzbar

Wenn ein Haustier erkrankt, können die Kosten für die Tierarztbehandlung meist nicht steuerlich geltend gemacht werden, wie ein aktuelles Urteil wieder zeigt. Wie es doch geht, erklären die Richter in ihrer Begründung des Urteils.

Der Arzt riet einer Patientin mit Rücken- und Knieproblemen, sich einen Hund zuzulegen. Das sei die beste Bewegungstherapie. Fortan ging die Frau täglich rund zehn Kilometer Gassi, ihr Zustand besserte sich tatsächlich. Als das lieb gewonnene Tier an Diabetes erkrankte, ließ sich die Frau die Behandlung beim Tierarzt 2 807 Euro kosten - und wollte das Geld als "außergewöhnliche Belastung" von der Steuer absetzen. Schließlich habe der Hund eine therapeutisch Funktion. Wenn er sterbe, drohe eine erhebliche Verschlechterung ihres Zustandes.

Doch das Finanzgericht Rheinland-Pfalz zeigte sich unerbittlich und strich den Steuerabzug (6 K 2079/06). Die Tierarztkosten wären nur absetzbar gewesen, wenn der Amtsarzt vor der Anschaffung per Attest die "therapeutische Notwendigkeit" des Tieres bescheinigt hätte, entschieden die Richter.

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