Altersvorsorge Nur 15.000 Rentenversicherte arbeiten länger als nötig

Nur 15.000 Rentenversicherte pro Jahr arbeiten länger als nötig. Nun appeliert der Präsident der Deutschen Rentenversicherung, Axel Reimann, länger als bis zur Regelaltersgrenze zu arbeiten. Er sieht erhebliche Anreize.
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In Deutschland herrscht ein geringes Interesse am Weiterarbeiten, wenn das Rentenalter erreicht ist. Quelle: dpa

In Deutschland herrscht ein geringes Interesse am Weiterarbeiten, wenn das Rentenalter erreicht ist.

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BERLINDas Interesse am Weiterarbeiten nach Erreichen des Rentenalters ist derzeit noch gering: Nur 15.000 Rentenversicherte pro Jahr arbeiten länger als nötig, wie der Präsident der Deutschen Rentenversicherung Bund, Axel Reimann, dem Berliner „Tagesspiegel“ (Montagsausgabe) sagte. Er appellierte an die Versicherten, länger als bis zur Regelaltersgrenze zu arbeiten. Schon heute sehe er dafür „erhebliche Anreize“ in der Rentenversicherung.

„Geht man ein Jahr später in Rente, erhält man einen Zuschlag von sechs Prozent. Darüber hinaus erwirbt man einen höheren Rentenanspruch“, sagte Reimann. Wer den Renteneintritt um ein Jahr herausschiebe, komme so auf etwa 8,5 Prozent. Reimann regte an, nicht nur die Regelungen im Rentenrecht zu ändern, sondern auch im Arbeits- und im Tarifrecht. Viele Tarifverträge seien beispielsweise darauf ausgerichtet, dass das Beschäftigungsverhältnis mit dem Erreichen der Regelaltersgrenze ende.

  • afp
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