Betriebsrente Die Tatenlosigkeit der Politik

Eine notwendige Stärkung der betrieblichen Altersversorgung ist nicht in Sicht. Wie das Handelsblatt aus Regierungskreisen erfuhr, sollen mit der nächsten Reform erst einmal neue EU-rechtliche Vorgaben umgesetzt werden.
Die Koalition kann ihre Vorhaben bei der betrieblichen Altersvorsorge nicht umsetzen. Quelle: dpa
Arbeitsministerin Andrea Nahles

Die Koalition kann ihre Vorhaben bei der betrieblichen Altersvorsorge nicht umsetzen.

(Foto: dpa)

Erst im Januar verkündete Arbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) gute Nachrichten zur betrieblichen Altersversorgung: Auch in der Privatwirtschaft hätten immer mehr Arbeitnehmer neben der gesetzlichen Rente Anspruch auf eine Betriebsrente, sagte sie stolz. „Die Zahl der aktiven Anwartschaften ist seit den Reformen 2001 deutlich von 14,6 auf 20,1 Millionen gestiegen.“ Ein wenig hört sich das an wie das Pfeifen im dunklen Walde. Denn die Zahlen der aktuellen Trägerbefragung zur betrieblichen Altersversorgung von TNS-Infratest, auf die sich Nahles bezieht, belegen eben auch, dass bislang nur 60 Prozent der Beschäftigten im Alter mit einer Betriebsrente rechnen können.

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