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Bundesbank-Studie Deutsche Sparer fahren 1,5 Prozent Rendite ein

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Subventionen für Sparer
Hierfür geben die Deutschen ihr Geld aus
Konsumausgaben der Deutschen
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Wofür geben die Deutschen am meisten Geld aus? Das statistische Bundesamt (Destatis) hat nun Zahlen vorgestellt, die das Ausgabeverhalten der Bundesbürger im Jahr 2013 beschreiben. Auf Basis einer Einkommens- und Verbrauchsstichprobe ermittelten die Experten so interessante Zahlen über den Konsum der Deutschen. Besonders ein Kostenfaktor sticht dabei heraus...

(Foto: Imago)
Konsumausgaben der Deutschen
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Der größte Kostenfaktor: Wohnen. Mit durchschnittlich 845 Euro im Monat gaben die Deutschen im Jahr 2013 mehr als ein Drittel (35 Prozent) ihres Konsumbudgets für den Bereich Wohnen, Energie und Wohnungsinstandhaltung aus. Das ist auch etwas mehr als bei der letzten Erhebung im Jahr 2008. Damals waren es mit 731 Euro im Schnitt noch 32,6 Prozent des Gesamtbudgets.

(Foto: Imago)
Bildungswesen
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Für Nachhilfeunterricht oder Kinderbetreuung gaben die Deutschen nur 0,9 Prozent ihres Konsumbudgets aus.

(Foto: Imago)
Beherbergung
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Für Gaststättendienstleistungen und Beherbergung in Hotels gaben die Deutschen im Schnitt 130 Euro im Monat aus, das sind 5,3 Prozent des Gesamtbudgets für ihren Konsum.

(Foto: Imago)
Haushaltsgeräte
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Für Haushaltsgeräte gaben die Deutschen im Schnitt fünf Prozent ihres Budgets aus.

(Foto: Imago)
Andere Ausgaben
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Neben den Konsumausgaben fallen bei den Haushalten auch Ausgaben für Nicht-Konsumzwecke wie beispielsweise Versicherungsbeiträge und Kreditzinsen an. Hierfür wendeten die Haushalte im Jahr 2013 bundesweit durchschnittlich 413 Euro im Monat auf.

(Foto: Imago)
Konsumausgaben der Deutschen
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Monatlich verwendeten die privaten Haushalte im Jahr 2013 durchschnittlich 2448 Euro für ihren Konsum.

(Foto: Imago)

Ein Zusammenhang zwischen schwankenden realen Renditen und Sparneigung falle je nach Untersuchung „mal positiv aus, mal negativ aus, ist aber durchweg gering“, so die Autoren.

Die einzige Gruppe, die der Bundesbank-Umfrage zufolge ihr Verhalten im Niedrigzinsumfeld ändert, sind Haushalte mit sehr hohem Vermögen. Von ihnen hat fast jeder siebte das eigene Anlageverhalten angepasst. Der Besitz von Wertpapieren sei ein Hinweis darauf, dass die Haushalte bereit seien, eher Risiken bei ihren Anlagen einzugehen, um höhere Renditen zu erzielen.

Die gesamtwirtschaftliche Sparquote ändere sich laut Bundesbank aber vor allem wegen veränderter Erwartungen an das verfügbare Einkommen oder durch Steuersenkungen oder -erhöhungen – und nicht wegen schwankender Realzinsen.

Vertreter von Sparkassen und Genossenschaftsbanken hatten in den vergangenen Monaten wiederholt die Politik des billigen Geldes der Europäischen Zentralbank (EZB) scharf kritisiert und vor einer Enteignung der Sparer gewarnt. Teilweise gab es auch Rufe nach einer Subventionierung des Sparens. Diesen Forderungen nimmt der Bundesbank-Bericht Luft aus den Segeln.

Nach einer Untersuchung des Instituts für Wirtschaftsforschung (IWH) haben Sparer von den extrem niedrigen Zinsen der Europäischen Zentralbank (EZB) profitiert. Die Renditen auf die Ersparnisse seien in der Niedrigzinsphase von 2010 bis 2015 insgesamt höher gewesen als in den Jahren vor der Krise, hieß es in einer Ende September veröffentlichten Untersuchung.

Unter dem Strich hätten die Haushalte in den Niedrigzinsjahren 364 Milliarden Euro mehr an Rendite erwirtschaftet als in den Jahren zwischen 2003 und 2007 – Vorkrisenjahren also, in denen sowohl die Leitzinsen als auch die Zinsen auf den Tages- und Festgeldkonten wesentlich höher waren. Grund: Die Gewinne bei Wertpapieren.

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Mehr zu: Bundesbank-Studie - Deutsche Sparer fahren 1,5 Prozent Rendite ein

16 Kommentare zu "Bundesbank-Studie: Deutsche Sparer fahren 1,5 Prozent Rendite ein"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Musterdepots
    Die sich selbst erfüllende Prophezeiung
    Datum:

    26.10.2015 20:13 Uhr

    Handelsblatt-Redakteur Georgios Kokologiannis weiß: Auch ein mathematisch präzises Analyseinstrument wie die Charttechnik hat viel mit Börsenpsychologie zu tun – und entwickelt seine ganz eigene Dynamik.

    --------------------------------------------------


    ZOCKER !!!!!!!!!!!!!!!!!

    Die sich dann als Helden verkaufen wenn es sich einmal ausversehen realisiert !!!!!!

    WO KEINE EINNAHMEN BEIM VOLK SIND...

    WOHER SOLL DER KONSUM KOMMEN...

    WO KEIN KONSUM IST...

    WOHER SOLL DER AUFSTIEG DER AKTIENGESELLSCHAFTEN KOMMEN ???

    Muss man wirklich bis ins kleinster Detail alles zerpflücken und alles wie an einem Kleinkind und dieses noch dazu mehrmals erklären ???

    ODER ERKENNT DER WELTWEITER ANLEGER ENDLICH AN :


    RAUS MIT DEM GANZEN KAPITAL AUS EUROPA !!!!

    GEHT IN DEN USA ODER JAPAN...bevor Ihr noch alles verliert in EUROPA.

  • Bundesbank-Studie
    Deutsche Sparer fahren 1,5 Prozent Rendite ein

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    HARTZ 4 BEZIEHER SIND KEINE SPARER !!!

    30 MILLIONEN EU-DAUER-ARBEITSLOSE SIND KEINE SPARER !!!

    MILIONÄRE UND MILIARDÄRE EUROPAS FLIEHEN NACH MONACO UM STEUERN ZU SPAREN...UND BRINGEN IHREN KAPITAL AUSSERHALB EUROPAS...

    UNTERNEHMER IN EUROPA WERDEN IMMER MEHR ERZWUNGEN KONKURS UND INSOLVENZ ZU MELDEN...

    WO SIND DANN DIE ANLEGER ???

    WO SIND DANN DIE PROFITEURE ???

    WIEVIEL PROPAGANDA WILL MAN UNS 500 MILLIONEN EUROPÄER NOCH VERKAUFEN ???

    Nach dem Motto :

    ERST MAL PROPAGANDA ERZÄHLEN DASS GAR NIE INNERHALB DER EU STIMMT...

    DENN DAS GIER IM MENSCH WIRD DANN SCHON DIE KAPITALISTEN DOCH DAHIN STEUERN ???

    PSYCHOLOGIE KANN AUCH DER KLEINER MANN IN EUROPA DURCHSCHAUEN ...

    UND LÜGEN EBENSO !!!


    EUROPA IST AM ABGRUND !!!

    NUR DIE EU SCHWEIGT DARÜBER DAMIT DAS CHAOS NICHT NOCH GRÖSSER WIRD !!!

    RENTENKASSEN DER EU LEER !!!

    GESUNDHEITSKASSEN DER EU LEER !!!

    BANKEN HABEN KEINEN GELD UND HABEN DEM STEUERZAHLER NOCH NICHT DAS LETZTE ABVERLANGT...ABER ES WIRD NOCH MEHR STEUERGELDER BENÖTIGT WERDEN !!!

    WIRTSCHAFT IST FINANZIELL RUINIERT...VON WELCHEN GELDER SOLLEN INVESTITIONEN KOMMEN ???

    STAATEN SIND PLEITE !!!!

    UND WENN STAATEN NICHTS MEHR HABEN...DANN WIRD DAS VOLK BIS ZUM LETZTEN BLUTTROPFEN ANGEZAPFT WERDEN !!!



    ALSO WO SIND EGAL BEI WAS...DIE PROFITEURE ????

  • Der Herr Programmierer....usw. heißt jetzt rehm

    aber immer noch die gleiche Leier:
    VORbörslich,Hochfrequenz, Maschinen,Programme,Mächtige,Notenbank, beste Kurse natürlich VOR Xetra, genau - was geschah eigentlich mit den günstigen Calls als es wochenlang von der 12400 runter ging ;)
    das der immer noch seinen Schmarrn schreiben darf, ach HBO, zwar Kommentar meist gesperrt, aber da straft ihr doch nur so arme Seelen wie von unseren "Farmer"
    Das war es auch schon wieder von mir, merke, hier hat sich nichts geändert, weiterhin lächerliche Kommentare!

  • Herr rehm

    ja , ich bedaure es auch, dass es ein Troll geschafft hat, die schöne Kommentarfunktion im Dax-Forum lahm zu legen.

    Als Rentner hat man nicht mehr so viele sozialen Kontakte, deshalb hat mich das sehr getroffen.
    Deshalb freue ich mich immer wieder, wenn ich hier, nach täglich langem suchen, noch eine zugelassene Kommentarfunktion finde.

  • Selbst dran Schuld wer so sein Geld anlegt.
    Wer wie ich seit über 50 Jahren in Aktien investiert hat, der kann über solches Verhalten nur müde lächeln.
    Aber natürlich nur in die internationalen Prämiummarken investieren und natürlich zum richtigen Zeitpunkt kaufen. Dieser war nicht bei einem Daxstand von 11000 bis 12400.
    Bei weit unter 10000 konnte man einzelne Titel wieder nachkaufen.
    Dazu noch etwas Gold,was ich natürlich schon vor 30 Jahren gekauft habe, und die ein oder andere Immobilie,natürlich auch zum richtigen Preis in der richtigen Lage gekauft.
    Dann bleibt im Alter viel Zeit um entspannt mit den Enkeln spielen zu können, falls vorhanden. Also bei mir nicht, aber dafür schreibe ich meine Kolummnen.

  • Herr bauer
    sind sie auch so froh wie ich,das man wenigestens hier einen Kommentar schreiben kann....was soll man auch sonst den ganzen Tag so machen
    Fürchterlich das alle anderen Kommentarfunktionen gesperrt sind!

  • Der Markt wird doch nur von der Technik und Programmen gesteuert. Seit es neuerdings diese FUTURES gibt,werden die Tiefstkurse immer nur VOR Xetrastart gemacht,das ist so System.
    Letzten Montag war der Tiefstkurs auch wieder VOR dem regulären Handel.
    OK,am Dienstag dann der Tiefstkurs nach 10 Uhr
    am Mittwoch dann erst nach 11 Uhr....aber am Donnerstag schon wieder um 09:07,zwar innerhalb von Xetra,aber knapp
    am Freitag dann der Tiefstkurs um 09:45 Uhr
    gestern um 09:37 Uhr...
    heute um 09:25 Uhr...aber irgendwann klapp das mal wieder mit dem Tiefstkurs ausserhalb des geregelten Xetrahandels

  • Herr Tietz.
    Ein "Großkapitalgeber" der dem Staat Geld leiht zur Bewältigung der Füchtlingskrise wäre kein Kapitalgeber siondern Gläubiger.
    Ein Kapitalgeber wird auf anderen Wegen an den Immigranten verdienen in dem er z.B. die INfrastruktur bereitstellt, spezifische Konsumgüter bereitstellt oder Sprachkurse gegen Geld organisiert..... wie auch immer!

    Ihre Verschwörungstheorien sollten Sie daher zwingend überpüfen.

  • http://www.zdf.de/leschs-kosmos/geldgier-wahnsinn-mit-methode-harald-lesch-leschs-kosmos-40450424.html
    Die Hochfrequenzhändler schaffen es immer öfter mit entsprechenden Programmen, die Daxstände ausserhalb des geregelten Xetrahandels zu "manipulieren". So sind aus Daxderivaten innerhalb von 4 Wochen, 16 Euro Gewinn geworden. Im Xetrahandel wären diese Derivate wertlos verfallen gewesen!!!! Gleiches ist letzte Woche am Montag passiert, vor Xetrastart wurde der Dax auf knapp 10065 abverkauft und Freitag stand der Dax bei 10850. Auch hier haben die wertlosen Daxderivate in 1 Woche einen Zugewinn von 8 Euro gemacht.
    Und die Notenbanken helfen brav beim "Umverteilen". Was jetzt an den Finanzmärkten abgeht, ist noch wesentlich schlimmer als die Immobilienblase. Hier wird in Nanosekunden aus nichts Geld geschaffen. Nichts haben unsere verantwortlichen Politiker gelernt. Wann kommt der Tag, wo diese "Blase" angestochen wird?

  • Steigen für die Großkapitalgeber durch Gesetzesänderungen im Steuerrecht deren Steuerabgaben, fordern sie bei neuer Kreditvergabe an den Staat, höhere Zinsen bei den Staatsanleihen und holen sich so wieder ihr versteuertes Geld zurück.
    Der Bürger hat keine Chance sich dagegen zu wehren, weil er immer die anfallenden Zinsen der Staatskreditaufnahmen bezahlt. Höhere Steuerabgaben fürs Großkapital = bedingt zwangsläufig steigende Zinsen auf Staatsanleihen, somit wird der Staat vom Kapitalgeber erpressbar, wir werden als Bürger erpressbar!

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