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Europäische Einlagensicherung Bundesbank warnt vor allzu eiliger Umsetzung

Das Geld von Europas Sparern soll auch grenzübergreifend geschützt werden: So will es die EU-Kommission. Ein Vorschlag zur europäischen Einlagensicherung liegt vor. Jetzt warnt die Bundesbank vor allzu schnellem Handeln.
21.12.2015 - 15:19 Uhr
Die deutsche Notenbank warnt vor einer zu schnellen Umsetzung der europäischen Einlagensicherung. Quelle: dpa
Bundesbank-Präsident Weidmann

Die deutsche Notenbank warnt vor einer zu schnellen Umsetzung der europäischen Einlagensicherung.

(Foto: dpa)

Frankfurt Die Bundesbank warnt Brüssel vor Hektik bei der Umsetzung von Plänen zum grenzübergreifenden Schutz von Spargeldern in Europa. Derzeit seien „wesentliche Voraussetzungen für eine europäische Einlagensicherung noch nicht erfüllt“, bekräftigte die Notenbank in ihrem Monatsbericht für den Dezember, der am Montag veröffentlicht wurde. „Eine entscheidende Voraussetzung für eine gemeinsame Einlagensicherung ist der Risikoabbau bei den Banken.“

Die Bundesbank macht sich dafür stark, dass Staatsanleihen künftig mit Eigenkapital abgesichert werden. Das soll dazu beitragen, dass Banken nicht mehr so stark von der Finanzlage ihres Heimatlandes abhängig sind. Werde diese Verflechtung nicht gelöst, bestünde nach Einschätzung der Bundesbank die Gefahr, dass Mittel aus dem Einlagensicherungstopf indirekt für Staatsschulden anderer Länder herangezogen würden.

Dazu komme, dass Insolvenzen von Unternehmen und Verbrauchern in den einzelnen Ländern unterschiedlich geregelt seien. Auch hier seien Veränderungen notwendig. „Solange diese Schritte nicht unternommen wurden, ist eine gemeinsame europäische Einlagensicherung abzulehnen“, betonten die Frankfurter Notenbanker.

Was die Kultfilme über den Umgang mit Geld lehren
Finger weg vom Glücksspiel!
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Lando Calrissian, Verwalter der Wolkenstadt und später General der Rebuplik, verliert in einem Sabacc-Spiel den „Millenium Falcon“ (im Bild rechts) an Han Solo. Wirtschaftlich ist das für ihn zwar nicht der Niedergang, aber für Calrissian hatte der Verlust des Raumschiffs wohl einen Karrierewechsel zur Folge: Vom Schmuggler zum Verwaltungshengst.

(Foto: ap)
Die Gefahren des Inkassos
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Schmuggler Han Solo, gespielt von Harrison Ford, steht beim Gangsterboss Jabba the Hutt in der Kreide – und das bringt gleich mehrfach heftig in Gefahr. Weil der seine Schulden nicht bezahlt, wird er von Kopfgeldjägern gejagt, in Karbonit eingefroren und im Palast von Jabba the Hutt als Trophäe ausgestellt.

(Foto: dpa)
Immer reichlich Trinkgeld geben
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Greedo, einer der Kopfgeldjäger auf den Fersen von Han Solo, bedroht Solo mit vorgehaltener Waffe in einer Bar in Mos Eisley. Im umstrittensten Feuergefecht der Filmgeschichte („Wer schoss zuerst?“) streckt Solo Greedo (im Bild ein Fan mit schlechter Greedo-Maske) nieder – und gibt dem Barkeeper ein paar Credits Trinkgeld, um sich ungeschoren aus dem Staub machen zu können.

Raffiniertes Verhandeln
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10.000 Credits verlangt Han Solo, um Obi-Wan Kenobi und Luke Skywalker vom Raumhafen Mos Eisley nach Alderaan zu transportieren. Doch Kenobi verfügt nicht über so viel Geld und muss den Schmuggler Solo daher mit einer anderen Variante zum Transport überreden: 2.000 vor dem Abflug, 15.000 zusätzlich bei der Ankunft auf Alderaan.

Bei der Ankunft ist der Planet allerdings bereits vom Todesstern zerstört worden – es bleibt offen, ob Solo die ausstehenden 15.000 Credits jemals erhält.

(Foto: Reuters)
Unterschätze keinen Verhandlungspartner
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In „Episode 1 – Die dunkle Bedrohung“ versucht Qui-Gon Jinn Ersatzteile für ein Raumschiff beim Schrotthändler Watto (Bild) zu erstehen. Doch der verlangt eine andere Währung als die 20.000 republikanischen Credits, die Jinn anzubieten hat.

Jinn versucht mit einem Jedi-Trick den Schrotthändler Watto zu überlisten, doch der antwortet: „Ich bin Toydarianer! Geistige Tricks funktionieren bei mir nicht, nur Geld! Kein Geld, keine Ersatzteile, kein Geschäft.“ Und so muss selbst der Jedi-Ritter unverrichteter Dinge abziehen.

Finger weg von Wetten!
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Schrotthändler Watto wettet beim Pod-Rennen gegen den jungen Anakin Skywalker – und verliert dadurch das Ersatzteil, dass Qui-Gon Jinn haben wollte und muss auch seinen Sklaven Anakin abtreten, den er sehr geschätzt hatte.

(Foto: dpa - picture-alliance)
Auf Einhaltung von Kundenrechten drängen
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In „Episode IV – Eine neue Hoffnung“ kaufen Luke Skywalker und sein Onkel Owen von Gebrauchthändler einen Droiden (R5-D4). Doch bevor die Jawa-Händler mit ihrem rostigen Transporter weiterziehen, gibt der Roboter seinen Geist auf. Und Owen fordert einen Ersatz ein – und erhält R2-D2 (Bild).

(Foto: Reuters)

Dem Vorschlag der EU-Kommission zufolge sollen Europas Banken von 2017 an schrittweise in einen gemeinsamen Topf einzahlen, der die Ersparnisse von Kunden im Fall einer Bankenpleite europaweit absichert. Ab 2024 soll dieser Topf bei der Pleite eines Geldhauses die Einlagen auf Konten und Sparbüchern in Höhe von 100 000 Euro pro Kunde garantieren.

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    Bisher haften die einzelnen Staaten für diese Summe. In Deutschland gibt es eigene Sicherungssysteme, die Institute gruppenintern auffangen. Sparkassen und Volksbanken fürchten, dass ihre gut gefüllten Töpfe für Bankpleiten in anderen EU-Staaten geplündert werden sollen.

    • dpa
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