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Giro- und Sparkonten 2017 Flucht vor dem Strafzins

Noch scheuen sich die Geldhäuser, Kleinsparern negative Zinsen zu berechnen. Doch 60 Prozent der Kunden halten Strafzinsen schon nächstes Jahr für möglich. Eine Umfrage zeigt, wie sie darauf reagieren werden.
27 Kommentare
Kaum eine Bank will Strafzinsen mehr ausschließen. Die Kunden halten es für möglich, dass viele Geldhäuser schon 2017 Minuszinsen berechnen werden. Quelle: dpa
Weniger Zinsen beim Sparen

Kaum eine Bank will Strafzinsen mehr ausschließen. Die Kunden halten es für möglich, dass viele Geldhäuser schon 2017 Minuszinsen berechnen werden.

(Foto: dpa)

Frankfurt Bisher sind Strafzinsen für private Bankkunden in Deutschland die absolute Ausnahme. Bekannt sind drei Genossenschaftsbanken, die von vermögenden Kunden bei hohen liquiden Einlagen Strafzinsen verlangen. Und eine Volksbank hat eine Gebühr für das Tagesgeldkonto eingeführt.

Die Sparer selbst allerdings erwarten negative Zinsen auf Giro- und Sparkonten durchaus – sogar schon im kommenden Jahr. Rund 60 Prozent halten es für „vielleicht möglich“ oder „gut möglich“, dass Banken in den nächsten zwölf Monaten auf breiter Front einen negativen Zins einführen. Das ergibt eine Umfrage unter rund 3.600 Kunden der Onlinebank ING-Diba. Erstellt wurde die Befragung vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) der Universität Mannheim.

Nicht nur das: Die Bankkunden würden auf Strafzinsen auch reagieren, zeigt die Umfrage. Sollte eine Bank den Zinssatz ihres Tagesgeldkontos von 0,4 Prozent auf minus 0,1 Prozent senken, würden rund 40 Prozent der Befragten ihr Geld auf ein anderes Tagesgeldkonto schieben. „Die Minuszinsen machen etwas für die Leute aus“, sagte der Mannheimer Bankenprofessor Martin Weber, einer der Studienautoren. Die Kunden wollten keine Verluste, und der Minuszins sei ein Verlust.

Je gut 20 Prozent würden umschichten und ihr Geld längerfristig anlegen oder risikofreudiger investieren. Nur fünf Prozent täten gar nichts. Wie viele Kunden ihr Geld ganz von einem Bankkonto abzögen, ermittelte die Umfrage allerdings nicht.

In dem Szenario, in dem eine Bank den Zinssatz dann noch auf minus 0,6 Prozent drückt, würden nur vier Prozent ihr Geld auf dem Konto lassen. 30 Prozent sähen sich nach einem anderen Tagesgeldkonto um, und etwa genau so viele Befragte würden sich in riskantere Anlagen mit mehr Renditechancen wagen.

Finance Briefing
Niedrigzinsen mindern Sparwillen
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27 Kommentare zu "Giro- und Sparkonten 2017: Flucht vor dem Strafzins"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • "Herr Fritz Porters - 18.11.2016, 11:43 Uhr

    @ Herr Hoffmann

    ich habe nicht diesen enormen politischen Sachverstand wie Sie, aber die von Ihnen beschriebene "Grünen-Sozialistischen Vernichtungspolitik".... ist das sowas wie ein "Gemüseauflauf"? :-D
    Herrlich, die Kommentare sind echt Comedy... einige Artikel im HB sind echt besorgniserregend, aber die Kommentare können einem das Lachen zurückzaubern. Danke ...muss weiter arbeiten...aber nachher schaue ich noch mal in die Kommentare...will doch auch später noch was zu schmunzeln haben..."

    @Porters

    VIELEN DANK Herr Porters,
    es ist wirklich ein immenser Zeitaufwand, von morgens bis abends zu jedem Artikel so witzige Kommentare zu schreiben.
    Bei manchen Artikeln sogar mehrere.
    Schön das Sie das zu schätzen wissen.

    Aber die Ehre gebührt nicht mir alleine. An den Comedy-Kommentaren sind noch weitere Leute beteiligt die auch gewürdigt sein wollen:
    Paff, von Horn, Vinci Queri, Delli, Bollmohr, Caruso, Mücke, Ebsel, Dirnberger....

    ohne sie wäre ich hier sehr einsam !

    Aber besonders erwähnen möchte einen, der wirklich den ganzen Tag, und damit meine ich von morgens bis abends, aber auch wirklich jeden Artikel kommentiert (er ist fleisiger als ich), und auch die meisten Artikel mehrmals kommentiert.....

    das ist unser geliebter

    TRAUTMANN

    Danke

  • Depot einrichten mit leckeren DAX Angeboten. Dort kann man zum Nuller sein Geld auf dem Cashkonto parken. So zwinge ich die Sparkassen auf die Knie!!!!!

  • Depot einrichten mit leckeren DAX Angeboten. Dort kann man zum Nuller sein Geld auf dem Cashkonto parken. So zwinge ich die Sparkassen auf die Knie!!!!!

  • 1.) Geld in Aktien von Herstellern von Geldschraenken stecken....!
    2.) oder alles dem Staat geben und von "Harz Null, Komma, Nix leben!
    3.) Kinder statt ......!
    3.) Alternaiv: zum Beamten mutieren, denn die Saeen nicht & Ernten maechtig Rente...!

    leider geht ein Mixed portfolio nicht fuer alle Optionen...

  • @Herr Ciller Gurcae

    "Im übrigen kann jedermann, soweit vertrauenswürdig, Kredite ausreichen, indem er z.B. Schuldscheine akzeptiert und diese weitergibt. Er darf es nur nicht."

    Wie kommen Sie auf den schmalen Pfad, dass nicht jedermann Schuldschein ausgeben kann ) Nach gültiger Rechtsordnung können Sie soviel Papiere zeichnen, wie Sie wollen. Es muss nur jemanden geben, der Ihnen dagegen einen Wert gibt.

  • Strafzinsen sind nicht in Ordnung - aber es spricht wirklich nichts gegen die Abschaffung von Zinsen. Wie hier bereits festgestellt, sind Zinsen ein leistungsloses Einkommen für Wohlhabende. Durch billige Kredite kommt die Wirtschaft in Schwung und wird es den Fleißigen ermöglicht, sich auch mal die "eigen vier Wände" leisten zu können. Was ist daran negativ??

  • Einer hat´s kapiert. Matratzen sind das neue Gold.

  • Super! Ich laufe gleich los, neue Matrazen kaufen. Dann hat sich das mit dem Geld auch gleichzeitig erledigt - win win... :-)

  • @ Marian-Soreia Mey

    Natürlich! Durch die Funktionserweiterung steigt der Wert. So lassen sich à la longue auf dem Markt höhere Preise erzielen. Der Matratzenhändler freut sich!

  • Genau, wer hat einen Vorteil. Der Matratzenverkäufer !

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