NRW-Finanzminister Walter-Borjans wird zum Bargeld-Schreck

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Bundesbank: Jeder soll zahlen können, wie er will

Dänemark plant ab dem kommenden Jahr kleinen Geschäften, die Akzeptanz von Bargeld komplett abzulehnen. Dadurch sollen nicht nur die Transaktionskosten gesenkt werden, sondern auch die Sicherheit erhöht werden. Überfälle von Geschäften werden so unattraktiv. Der Geschäftsführer des dänischen Bankenverbands, Michael Busk-Jepsen, hatte zuletzt gesagt: „Eine bargeldlose Gesellschaft ist nicht länger eine Illusion, sondern eine Vision, die innerhalb einer absehbaren Zeit erfüllt werden kann.“

Die Bundesbank will den Bürgern selbst nicht vor dem Hintergrund der ultraniedrigen Zinsen nicht vorschreiben, wie viel Bargeld sie halten dürfen. Verbraucher würden derzeit zwar nicht in großem Umfang in Scheine und Münzen umschichten, sagte Bundesbank-Vorstand Carl-Ludwig Thiele im Mai bei einer Veranstaltung. Sollten die Banken aber negative Zinsen auf ihre Kunden abwälzen, könnten diese mit dem verstärkten Horten von Bargeld reagieren. In der Schweiz, wo die Leitzinsen deutlich negativ sind, reagieren die Bürger mit verstärkter Nachfrage nach 1000-Franken-Scheinen. Damit entziehen sie sich der Gefahr, dass elektronische Guthaben bei Banken mit Strafzinsen belegt werden könnten.

„Restriktionen der Bargeldhaltung, wie sie vor diesem Hintergrund vereinzelt diskutiert werden, lehnt die Bundesbank ab“, sagte Thiele. Viele Verbraucher seien wegen der niedrigen Zinsen verunsichert und fragten sich, was diese für sie bedeuten. Die Bundesbank verhalte sich neutral: „Jeder sollte bezahlen können, wie er will.“

Walter-Borjans sieht das anders: Es komme darauf an, „schiefen Geschäften mit Bargeld“ einen Riegel vorzuschieben, sagt er. Denn große Käufe von Luxusgütern etwa könnten so mit Schwarzgeld erfolgen. Bargeld ist hierzulande immer noch das beliebteste Zahlungsmittel: Fast 80 Prozent aller Einkäufe werden bar bezahlt – der Anteil der elektronischen Zahlungen ist aber gemessen an den Umsätzen bereits deutlich größer. Er liegt bei 47 Prozent nach Daten der Bundesbank.

  • dpa
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67 Kommentare zu "NRW-Finanzminister: Walter-Borjans wird zum Bargeld-Schreck"

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  • also wenn 1 politiker das fordert fragt man sich doch, ob das dann für diese Art Spezies das ebenso gilt? oder haben die dann so wie immer ihre Extrawürste? hahahaha

  • Es ist übrigens der selbe Verbrecher, der Anweisunge erläßt, die abzugsfähigen und BERECHTIGTEN Kosten aus den Steuererklärungenzu streichen in der Hoffnung, daß die Steuerzahler es nicht merken.
    Entweder zahlen die Privatleute den Steuerberater aus eigener Tasche - ist nicht mehr abzugsfähig und damit in der Regel teurer als die unterschlagene Erstattung - oder es sind Experten, die es selber sehen und Widerspruch einlegen.
    Für alle Anderen: Pech gehabt und den Trickbetrug nicht bemerkt.
    Internationale Haftbefehle gegen diesen Sozi sagen eh schon alles...

  • Was erwartet man von einem kriminellen Hehler und Strauchdieb, der außer den Bürgern gestohlenes Geld auszugeben nichts kann?

  • Bargeld ist der einzige Zugang zu Bundesbankgeld für Bürger. Es ist gesetzliches Zahlungsmittel und "jeder" muss es akzeptieren. Scheck- und Kreditkarten, Überweisungen und Einzugsermächtigungen sind "Bankengeld" Am Beispiel Griechenland sehen wir was mit "Bankengeld" passiert. Es wird gestrichen, limitiert,und ist im Zweifelsfall nicht mehr verfügbar. Bargeld schon (Gold auch.. seit ca.2000 Jahren auf der ganzen Welt anerkanntes Zahlungsmittel) JA, ja, der Wert alter gefundener Schätze :-)
    Das Bargeld zu streichen ist der politische Ansatz 100% des Geldverkehrs überwachen zu können, Bankautomaten zu sperren, Geld zuzuweisen ....etc. Es ist wie die Vorratsdatenspeicherung gegen Pädophile und Terroristen Einfach lächerlich. Es gibt genügend Instrumente und Gesetze um Kriminalität zu unterbinden. Wir Bürger sollen 100% überwacht werden. Politiker sollten 100% "gläsern" sein Das wäre sinnvoll Ein bisschen Freiheit für jeden Bürger ist gut. Bargeld und Gold ist ein bisschen "Freiheit". Stellt euch vor Süßigkeiten werden verboten. Ungesund. Es gibt kein Bargeld mehr..per Scheckarte bestellt kommt die Gesundheitspolizei. WO BLEIBT MEINE SCHOKI

  • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

  • @Andreas Glöckner
    Sie scheinen ein volkswirtschaftliches Problem und ein Defizit in Demokratieverständnis
    und Grundrechtegarantien zu haben.
    Sie sind mit Haut und Haaren ein Relikt aus der Vergangenheit.

  • Wie soll denn da bitteschön der Kauf/Verkauf eines Gebrauchtwagens funktionieren. Anders als Car gegen Cash geht's unter Leuten, die sich nicht kennen, doch gar nicht. Und dabei handelt es sich i.d.R. um ein vollkommen normales und legales Geschäft.
    Schrottautos kann man dann schon noch verkaufen, aber nichts mehr von Wert.

  • die totale kontrolle wird angesrebt. da war der ddr überwachungsstaat nichts dagegen. nicht mehr die bürger kontrollieren die politiker sondern die bürokraten und beamten kontroillieren und überwachen die bürger. für schäden müssen nur noch bürger geradestehen nicht so politiker und beamte. siehe griechenlandchaos.

  • @S.Gessw.
    Bei Ihnen scheint nichts zu funktionieren, aber auch gar nichts..
    So stelle ich mir einen "gefolgsamen Parteigenbossen vor, der durch
    seine "Grundausbilldung" zwar lesen und schreiben gelernt hat, aber sonst nur
    die "Parteifibel" kennt.
    Im übrigen: Giralgeld ist auch völlig wertlos.
    Aber ich glauibe Ihnen gehts "am Arsch" vorbei: bin bei Ihnen und freue mich für Sie.

  • @S.Gessw.
    Bei Ihnen scheint nichts zu funktionieren, aber auch gar nichts..
    So stelle ich mir einen "gefolgsamen Parteigenbossen vor, der durch
    seine "Grundausbilldung" zwar lesen und schreiben gelernt hat, aber sonst nur
    die "Parteifibel" kennt.
    Im übrigen: Giralgeld ist auch völlig wertlos.
    Aber ich glauibe Ihnen gehts "am Arsch" vorbei: bin bei Ihnen und freue mich für Sie.

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