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Sky Du Mont im Interview „Ich will mein Geld mit Aktien erhalten“

Schauspieler in Deutschland zu sein, ist ein harter Job. Oft sind die Gagen klein. Ein Grund, warum kaum einer über Geld redet. Sky Du Mont gehört zu den seltenen Ausnahmen. Was er mit seinem Geld anstellt.
08.09.2012 - 14:00 Uhr 23 Kommentare
Sky Du Mont im Handelsblatt-Interview.

Sky Du Mont im Handelsblatt-Interview.

Herr du Mont, kann man sich mit Schauspielern über ihre Finanzen unterhalten?

Gegenfrage: Bei wie vielen haben Sie es denn schon versucht?

Bei etlichen.

Und wie viele haben zugesagt?

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    Sie sind der Erste.

    Sehen Sie. Schauspieler sprechen weder über Geld noch darüber, welche Partei sie wählen. Ich kenne doch meine Pappenheimer. Meist heißt es: Das könnten meine Fans schlecht auffassen.

    Warum reden Sie dann darüber?

    Mein Bruder war unter anderem bei Merrill Lynch. Auch mein Urgroßvater war Bankier. Der hatte zweimal sein komplettes Geld an der Börse verloren und ist Gott sei Dank erst gestorben, als er wieder etwas hatte. Das hat mich immer sehr vorsichtig gemacht. Vor allem die Erfahrung, dass die Leute an der Börse eigentlich steinreich sein müssten, es aber trotzdem nicht sind, weil auch sie es nicht viel besser wissen. Mein Bruder hatte sehr viel Erfolg, endete aber mit sehr viel Verlust. Ich selbst habe einmal Aktien gekauft, die dann nach oben geschnellt sind. Die habe die am nächsten Tag wieder verkauft.

    Und heute?

    Heute habe ich das Geld, das ich zur Seite geschafft habe, geteilt. Ich verstehe nicht wahnsinnig viel davon, aber ich habe einen Bauch. Ich hatte immer die Einstellung: Ich will mit Aktien et cetera kein Geld verdienen, ich will mein Geld erhalten. Das ist dann auch eine ganz andere Basis.

    Was heißt das konkret?

    Ich habe einen gewissen Teil in Beton angelegt. Dann einen Teil in Dollar, in Pfund und in Schweizer Unternehmen. Alles steuerlich ganz legal wohlgemerkt. Und das gleicht sich merkwürdigerweise im Positiven immer wieder aus.

    Spricht daraus auch die Angst um den Euro oder vor dem Euro, dass Sie in andere Währungsräume diversifizieren?

    Ja, wobei ich hier nicht so wahnsinnig gut durchblicke. Aber ich glaube auch nicht, dass 80 Prozent der Bundestagsabgeordneten, die am Abend vor der Abstimmung zum Rettungspakt 520 Seiten zum Lesen bekamen, hier gut Bescheid wissen. Ich will nicht sagen, dass ich am Euro zweifle, weil ich auch weiß, dass der Euro mit der Grund ist, warum es uns gerade so gutgeht. Aber ich würde auch splitten, wenn es dem Euro gutginge. Oder wie man im Englischen sagt: Spread your cards. Ich habe ja wirklich bei null angefangen und musste dafür viele schreckliche Filme machen, beispielsweise Industriefilme für Wälzfräsmaschinen in Nürnberg. Das heißt, ich möchte das Geld, das ich gespart habe, gerne mit ins Alter nehmen. Die Rente ist bei einem Schauspieler nie besonders groß.

    Ein Großteil liegt in der Schweiz
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    23 Kommentare zu "Sky Du Mont im Interview: „Ich will mein Geld mit Aktien erhalten“"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Ich telefonierte gerade mit Karl M. in H. Er hat vorgestern Aktien von der Matschkopf AG gekauft. Und Ruth B. in S. schrieb mir heute, sie hätte ihre Goldbarren verkaufen müssen.

      Beide stellen sich gern für Interviews im HB zur Verfügung und würden auch etwas über ihren Beruf und ihre Familie erzählen ...

    • Haben sie es schon mal beim Arzt versucht?

    • Christian Schnell: „Ich will nicht sagen, dass ich am Euro zweifle, weil ich auch weiß, dass der Euro mit der Grund ist, warum es uns gerade so gut geht“.
      Seit der Euroeinführung haben sich die PIIG(F)S einen erträumten Wohlstand auf Pump aufgebaut – jetzt hat es sich ausgepumpt und die PIIG(F)S werden nur noch durch die Dispo-Kredite der DBB, den Target2 Krediten, die schon an der Billionengrenze liegen und den EZB-Krediten, vor dem Zusammenbruch bewahrt.

      Der zweite Denkfehler:
      Wer jetzt Aktien kauft, dem ist nicht mehr zu helfen, noch schneller wird man seine Ersparnisse nicht mehr los. So sicher wie das Amen in der Kirche.
      Der ganz große Knall in unserem Finanzsystem, der ist nicht mehr allzu weit entfernt. In den letzten 4 Jahren hat sich die Weltverschuldung von 62 Bio. auf über 96 Bio. $, also um 50% erhöht. Nach dem Knall haben wir Aktienkurse, die vielleicht 1/10, ja sogar 1/100stel der derzeitigen Kurse entsprechen.

      Jetzt seine Ersparnisse und sein Vermögen sicher und günstig in Rohstoffe und Edelmetalle umschichten, nur zum Werterhalt.
      Und erst nach dem großen Crash Aktien kaufen von Firmen, die den Crash überlebt, bzw. umfirmiert haben, zu einem Bruchteil des derzeitigen Kurses – so wird ein Schuh daraus, nicht mit dem Schuh des Manitus zu verwechseln.

    • pass auf das deine Spaghetti al dente sind. Bei den Preisen in Italien (Essen, Trinken und Tanken) kommt man sich selbst in München wie im Billigheimerland vor.

      Ach herrlich und am zweiten Wiesnwochenende kommens wieder die Bellinis dieses Welt.

    • Uiii, da is die Erdinger Weiße ausgebruddelt, lieb bayerisch wia imma... Neid? Net wirklia...Das Aufgesetzte in M ist zum K...gleichzeitig gehen die Bankmanager von der Dresdner Bank am Odeonsplatz um 11 Uhr Werktags aus der Bank im blauen Anzug und urinieren auf der Wiese vom Odeonsplatz wie auf der Wies`n hinter´m Zelt. Unerzogenes Weißwurstvolk..! Hohl-dekadent von oben herab, wenn unten die Nadel reinfährt, knallt es auf. "Das hät-i-aber-net-gedacht-dass-des-so-laut-sei-ka"...zuletzt bei der 250kg-Bombe in Schwabing vom 2. Weltkrieg. Hey! Jetzt aber sind Eure hyperkranken Mieten in Schwabing auf Hasenbergl-Niveau, hä?? Hasenbergl liegen und laufen bei "Ei" eh überall umedum. Wie eben am Odeonsplatz, mitten zur besten Geschäftszeit unter blau-weißem Himma.

    • Also wenn diese Headline nicht zumindest auch ganze naechste Woche aufscheint, dann wuerde ich sie mittlerweile vermissen. HB - ist da eigentlich noch jemand???

    • [+++Beitrag wurde von der Redaktion gelöscht+++]

    • Ich finde den Artikel Klasse und bin erstaunt über die Aggressivität mit der viele Kommentatoren hier unterwegs sind. Das ein erfahrener Mensch eine Investmentstrategie wählt, bei der Streuung das oberste Gebot ist, halte ich für nahvollziehbar. Ein Aktienjubelartikel sieht mit Sicherheit anders aus, dafür gibt es auch andere Medien.
      Danke an das Handelsblatt, zu einer "gut diversifizierten" Berichterstattung gehören auch solche Interviews.


    • Bei einem Friseurtermin lese ich immer wegen miener Informationsdefizite mit Spannung "Auto-Blöd" und Bild der Frau. Werd mal vorschlagen, HB mit in den Zirkel aufzunehmen. Artikel deckt eigentlich alles ab, strotzt vor Michels Dummheit. So ein Ding bleibt aber ein Wochenendausrutscher der Redaktionseleven...

      Was ritt denn nun die Redaktion wirklich ?. Seid ihr so schwach bestueckt ?.

    • Haha, jedesmal das gleiche...
      Wenn so artikel kommen alles verkaufen, VIX sieht bald schon die 30, oh baby.

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