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Sparkassen-Studie Die Lust am Sparen ist unvergänglich

Mehr als die Hälfte aller Deutschen können mit ihren Finanzen gut leben und sorgen sich auch nicht groß um die Zukunft. Dabei legen viele nichts Zusätzliches für die Altersvorsorge zurück.
27.10.2015 - 17:45 Uhr
Rund 56 Prozent der Bundesbürger können nach eigenen Angaben mit ihren Finanzen gut leben. Quelle: dpa
Sparen oder ausgeben?

Rund 56 Prozent der Bundesbürger können nach eigenen Angaben mit ihren Finanzen gut leben.

(Foto: dpa)

Berlin Wenn es ums Geld geht, gehen die Deutschen lieber auf Nummer sicher. In Zeiten anhaltend niedriger Zinsen aber lässt sich mit einer konservativen Strategie nur schwierig Geld scheffeln. Denken sie jetzt um?

„Sparen ist ein Thema, aber das Niedrigzinsumfeld macht es verdammt schwer“, räumt Sparkassenpräsident Georg Fahrenschon ein. Insgesamt ließen sich die Bundesbürger ihre Lust am Sparen zwar nicht nehmen und legten weiter mehr als neun Prozent des verfügbaren Einkommens zurück. Jeder Vierte aber spare überhaupt nicht mehr - weder fürs Alter, noch fürs Auto oder ein eigenes Haus.

Vielen mache Sorgen, dass bewährte Geldanlagen kaum noch etwas zum Aufbau des Vermögens beitragen, sagt Fahrenschon. Doch trotzdem lösen sich die Verbraucher nicht von Sparbuch, Festgeld und Co. Im Gegenteil: Nach Angaben der Bundesbank ist der Anteil der als sicher geltenden Anlagen seit der Krise sogar noch gestiegen. Die Experten führen das in ihrem aktuellen Monatsbericht auf eine „ausgeprägte Risikoaversion“ zurück.

Echte Renditejäger sind die Deutschen eben nicht. Hohe Renditen sind ihnen zwar nicht egal, doch sie gehören nur für 27 Prozent zu den wichtigsten Faktoren beim Vermögensaufbau. Viel wichtiger sind Sicherheit und Flexibilität, zeigt die Sparkassen-Umfrage. Für viele muss angelegtes Geld auch spontan verfügbar sein. „Die privaten Haushalte gehen sehr abgeklärt mit den niedrigen Zinsen um“, lobt Fahrenschon.

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