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Vor Jahresende schnell noch einen Riester-Vertrag abzuschließen kann eine gute Idee sein. Es kommt aber auf das richtige Produkt an. Ob sich Wohn-Riester zur Immobilienfinanzierung lohnt, zeigt ein Vergleichsrechner.

Kommentare

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  • Zudem steigt mit dem Bruttojahreseinkommen, auch der staatliche Förderbeitrag!
    Das heisst, wer mehr Brutto verdient, erhält auch einen prozentual höheren staatlichen Zuschuß, obwohl er diesen Mehrzuschuß eigentlich überhaupt nicht benötigt.

    Z. Bsp. Männlicher Single, Arbeitnehmer, kinderlos.

    Bei 20.000 € Bruttojahresverdienst erhalte ich eine staatliche Förderung von 27% = 572 € von 2100 €.
    Bei 60.000 € Bruttojahresverdienst erhalte ich eine staatliche Förderung von 42% = 872 € von 2100 €.

  •  
    Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich. http://www.handelsblatt.com/netiquette 

  • @Herr Alexandros Kitsikoudis, 16.12.2016, 17:00 Uhr

    "Das Problem bei der Riester-Rente ist die Laufzeit. Die meisten abgeschlossenen Verträge gehen dabei von einer Laufzeit von 35-45 Jahren aus."

    Eben. Wir wissen in diesen geradezu irrwitzigen Zeiten des gesellschaftlichen und technologischen Wandels, in denen "alte Gewissheiten" in immer atemberaubenderem Tempo gleich reihenweise über den Haufen geworfen werden doch nicht mal, was in 2 oder 5 Jahren sein wird.

    Und: "(...) da das Angesparte sowie vorhandene Vermögenswerte auf die Sozialhilfe angerechnet wird. Es gibt zwar Freibeträge (...)": Das ist echt das "Sahnehäubchen".

    Leute...

  • Wer sein Geld anderen Leuten überläßt ,ist ein Idiot , wer dazu noch den Staat braucht, für den gibt es keinen Titel.

  • Beachten > WICHTIG:

    Der Sparer kann bei allen Varianten erst bei Renteneintritt über sein Geld verfügen. Maximal 30 Prozent können dann als Kapitalsumme auf einmal ausgezahlt werden. Die restlichen 70 Prozent fließen als monatliche Rente. Wer sein Geld vorzeitig zurückhaben möchte, muss die erhaltenen Zulagen und Steuervorteile zurückzahlen.

    Erst bei Renteneintritt, so sieht es aus.
    Brauche ich dringend Geld, komme ich an den Riester-Vertrag nicht ran.
    Sterbe ich vor Vertragsablauf, war das jahrzenhntelange Ansparen komplett für die Katz.
    Gerade für einkommensschwächere, öfter von Jobverlusten bedrohte Bevölkerungsschichten taugt diese private Vorsorge nichts.
    Dort sollte man wieder auf die umlagefinanzierte gesetzliche Rentenversicherung setzen, an der sich alle beteiligen und auch alle anhand ihrer Leistungsfähigkeit und ihren angehäuften Vermögenswerten einbezahlen.
    Zudem können Bevölkerungsschichten mit hohen Einkommens- und Sparquoten diese staatliche Riester-Förderung mitnehmen, obwohl sie diese nicht benötigen, da sie auch ohne diese Förderungen selbst ausreichend privat vorsorgen könnten.



  • Das Problem bei der Riester-Rente ist die Laufzeit.
    Die meisten abgeschlossenen Verträge gehen dabei von einer Laufzeit von 35-45 Jahren aus.
    Für einen z. Bsp. ledigen Ü50 Jährigen ohne Kinder, macht Riestern keinen Sinn mehr.
    Wenn der Sparer 25 Jahre alt ist und das Berufsleben noch vor sich hat, dann lohnt sich Riestern möglicherweise, wenn kein Jobverlust droht, aber für Ältere ist der Zug definitiv abgefahren.
    Rein rechnerisch bringt es nichts mehr, da durch die kurze Restvertragslaufzeit von 10-15 Jahren, kaum noch Sparvermögen aufgebaut werden kann.
    Zudem muß im Alter jederzeit mit Jobverlust gerechnet werden, was dann den Riester-Vertrag in Bezug auf Arbeitslosigkeit und Hartz IV in Frage stellt, da das Angesparte sowie vorhandene Vermögenswerte auf die Sozialhilfe angerechnet wird.
    Es gibt zwar Freibeträge, diese liegen aber sehr niedrig.
    Zudem werden anzunehmenderweise viele Sparer vor Eintritt der Rentenzahlung sterben, somit wurde umsonst angespart.
    Die sich beschleunigende Geldentwertung und Teuerungsrate, sowie die Zinsentwicklungen kann auch niemand seriös voraussagen.
    Es sieht für die Zukunft eher düster aus.


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