Tool der Woche – Strompreisvergleich Günstiger geht eigentlich immer

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Eigentlich kann nichts schief gehen
Welche Schäden Hausbesitzer am meisten fürchten
Albtraum 1: Feuer
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Viele Immobilienbesitzer glauben, ausreichend gegen Naturgefahren abgesichert zu sein, sind es aber nicht. Das ergibt eine repräsentative Befragung des Gesamtverbandes der deutschen Versicherer und des GfK. Grund dafür ist auch, dass einige Risiken unterschätzt werden. Albtraum Nummer 1 der deutschen Immobilienbesitzer sind Brände: 39 Prozent betrachten die Absicherung gegen Feuer als wichtig, gut die Hälfte findet sie „eher wichtig“ und nur zehn Prozent unwichtig.

Albtraum 2: Leitungswasser
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Ebenfalls gefürchtet sind Schäden durch Leitungswasser, etwa nach Rohrbrüchen. Zwar halten nur fünf Prozent die Absicherung gegen Leitungswasserschäden für wichtig, immerhin 57 Prozent aber für „eher wichtig“. Keine Sorgen über Leitungswasserschäden machen sich 38 Prozent.

Albtraum 3: Sturm, Hagel
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Für die Hälfte der Immobilienbesitzer spielen Sturm und Hagel keine große Rolle, sie finden eine Absicherung gegen solche Schäden eher unwichtig. Nur vier Prozent finden die Absicherung hier wichtig, 46 Prozent „eher wichtig“.

Albtraum 4: Elementarschäden
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Hier wird die Gefahrenlage besonders unterschätzt: Mit 88 Prozent hat die große Mehrheit der deutschen Immobilienbesitzer keine Angst vor Starkregen, Überschwemmung, Schneedruck und Co. Nur elf Prozent finden eine Absicherung hier eher wichtig und ein Prozent hält sie für wirklich wichtig.

Nahezu alle fühlen sich abgesichert
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Während die Mehrheit gegen Schäden durch Feuer, Sturm und Hagel (je 95 Prozent) und Leitungswasser (92 Prozent) versichert sind, sieht es bei Schäden durch Überschwemmung eher mau aus: Gegen sie sind nur 48 Prozent abgesichert. Trotzdem fühlen sich nahezu alle Immobilienbesitzer rundum abgesichert: 93 Prozent schätzen ihre eigene Absicherung gegen Naturgefahren aller Art als sehr gut oder gut ein. Nur ein Prozent fühlt sich weniger gut oder schlecht abgesichert.

Unwetter 2016
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Selbst Berichte über aktuelle Extremwetter haben kaum Einfluss auf die eigene Risikowahrnehmung: Vor dem Unwetter im Mai 2016 in Südbayern und Baden-Württemberg nahmen 21 Prozent der Befragten an, dass Starkregen in ihrer Wohngegend zu stärkeren Überschwemmungen führen kann. Nach dem Unwetter sind es mit 28 Prozent nur unwesentlich mehr. Vor dem Unwetter schlossen 66 Prozent Starkregenschäden in ihrer Gegend aus, nach dem Unwetter sind es immer noch 58 Prozent.

Gründe gegen eine Elementarschadenversicherung
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Wieso entscheiden sich Immobilienbesitzer gegen eine Elementarschadenversicherung? Die meisten fühlen sich schlicht nicht bedroht: 89 Prozent der Nichtversicherten halten das Risiko für überschaubar. 67 Prozent geben an, ihr Versicherungsschutz sei auch so ausreichend. Gut die Hälfte hält die Versicherungsprämien für zu hoch und 27 Prozent nehmen an, ihr Gebäude sei nicht versicherbar.

Egal, wie ich mich entscheide: Ich muss noch nicht einmal meinen alten Versorger kündigen – das erledigt der neue Stromanbieter nämlich beim Wechsel in der Regel automatisch. Auch sonst läuft alles wie von selbst: „Technische Arbeiten oder gar ein neuer Zähler sind nicht erforderlich“, heißt es bei der Energieberatung der Verbraucherzentrale Bundesverband. „Es entstehen keine Wechselgebühren.“ Der Aufwand hält sich also in engen Grenzen.

Worauf muss ich noch achten? Auf eine möglichst lange Preisgarantie und begrenzte Anschlusslaufzeiten oder Bedingungen für Vertragsverlängerungen, raten Experten. Wer skeptisch ist, sollte auf die Kundenzufriedenheit und die Bewertungen im Vergleichsrechner achten. Das beruhigt, auch weil gilt: „Zufrieden ist man in der Regel vor allem dann, wenn der Strom fließt“, sagt Verivox-Experte Neubauer. „Und das tut er immer. Angst vor Versorgungslücken braucht kein Verbraucher zu haben.“

Aber kann wirklich nichts schief gehen? Was, wenn zum Beispiel der neue Billiganbieter pleitegeht? Die Verbraucherzentrale gibt Entwarnung: „Auch wenn sich der neue Anbieter einmal vom Markt zurückzieht oder in Konkurs fällt oder der neue Vertrag gekündigt wird: Die Lichter gehen nicht aus“, so die Experten. „Der Haushaltskunde wird in der Ersatzversorgung unverzüglich zu dem Grundpreis vom örtlichen Anbieter versorgt. Und es sind keine Strafentgelte zu befürchten.“ Der Wechsel ist also praktisch risikolos. „Wer nicht wechseln möchte, aber noch in der Grundversorgung ist, sollte zumindest bei seinem Anbieter nach einem günstigeren Tarif fragen“, so Neubauer. Einen solchen gebe es eigentlich immer.

Meine Entscheidung zumindest steht: Ich wechsele, nehme die Variante mit Bonus und schreibe den nächsten Wechseltermin gleich in den Terminkalender. Der Zeitaufwand ist im Vergleich zur Ersparnis wirklich minimal. Also: Fortsetzung folgt, in einem Jahr.

Ach so, und vielleicht lasse ich auch das ein oder andere Vollbad aus.

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26 Kommentare zu "Tool der Woche – Strompreisvergleich: Günstiger geht eigentlich immer"

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  • @ Rainer: Da muss es erst noch viele neue Flos geben bis die Faulheit der Stromkunden überwunden ist, wobei mir die Diensleistung von Wechselpilot.com da Sorgen bereitet...
    @ Flo: Gut gemacht!

  • Herr v.Horn, leider nein, das Kind weigert sich. Meine nächstes Projekt behandelt die "frei Energie". Ihr Windrad und Akku ist allerdings auch interessant.

  • Ich hoffe das Forum ist bereit für konstruktives zum Thema...

    Durch wahnsinnige Neukundenrabatte usw. sind viele Lieferbeziehungen im ersten Jahr defizitär. Der Lieferant hofft dann, dass ein gewisser Prozentsatz der Kunden vergisst zu kündigen um dann nach dem ersten Lieferjahr in die schwarzen Zahlen zu kommen.

    Dienste, die den Kunden die Arbeit abnehmen und immer einen Wechsel zu dem nächsten Verrückten mit ruinösen Rabatten durchführen, haben gerade Konjunktur. Aber ob die Energieversorger dann noch lange für den Kunden günstige (aber defizitäre) Tarife mit Neukundenboni usw. anbieten?

    Vergleichsportale verlangen Provisionen, die einige Lieferanten nicht mehr zahlen wollen oder können. So kommt es, dass man auch günstige, interessante Angebote jenseits der Portale findet.

    Dauerhaft preiswerte Energie mit großem sozialem Mehrwert zum Beispiel: Ein Energieversorger unterstützt mit jedem Vertragsabschluss die DKMS im Kampf gegen Blutkrebs (einfach mal „Energie DKMS“ googeln) andere Versorger haben Fans von Rockgruppen im Visier und bieten in dem Zusammenhang einen Mehrwert usw.

    Das ist doch allemal besser als die 08/15-Tarife der meisten Versorger, oder?

  • @ Herr Spiegel
    Verleihen Sie das Tier? Bekomme mit meinem von den Ersparnissen gebauten privaten Windrad meine von den Ersparnissen gekaufte 100 KWh-Batterie nicht voll!

  • Herr v. Hron, das Tier gehört meinem Enkel und wird während der Schulzeit zweckentfremdet. Über die Herkunft kann ich von daher nichts schreiben.

  • @ Herr Stephan

    Sehen Sie, was Sie angerichtet haben, der Flo ist auch schon aufgesprungen! Aufgrund der massenhaften Nachfrage werden die Anbieter in Kürze die defizitären Tarife einstampfen und wir beide gucken künftig in die Röhre.....

  • www.wechselpilot.de habe ich getestet. Hier muss man sich nur einmal registrieren und der Rest wird für einen jedes Jahr erledigt. Der Service immer beim günstigsten Stromanbieter zu sein, kostet 10 % der jährlichen Ersparnis. Ich lasse lieber für mich sparen und kann so keinen Wechsel verpassen ;))

  • @ Herr Schwar
    Ich wechsele tatsächlich JEDES Jahr und spare rund 300 bis 400 Euro. Das Ganze ist in 10 Minuten erledigt. Es ändert aber nix an der Tatsache, dass Sie den Preistreiber Nr. 1, die staatlichen Abgaben, nicht wegbekommen und auch künftig nicht wegbekommen werden. Oder anders ausgedrückt: Selbst der Anbieter mit dem günstigstes Tarif schützt Sie nicht vor staatlicher Preistreiberei im Zuge sozialistischer Planbewirtschaftung.

    @ Spiegel
    Was ist das für ein Hamster und wo kann man so was online kaufen, habe gerade wieder 300/400 Euro gespart?

  • Old Harold,

    Strom ist ein Nebenkriegsschauplatz und der Rest Unsinn, aha.

    Strom ist Unsinn, wenn ich 50 oder 100 Euro sparen kann und nächstes Jahr wieder das gleiche Problem mit dem neuen Anbieter haben werde, weil dieser auch erhöht.

    Erfolg beim Stromsparen aha.



  • @ Max Stephan
    Sein Sie doch still, wenn das immer mehr machen, funktioniert das mit dem jährlichen Wechsel nicht mehr. Selbstverständlich wechsele ich auch jedes Jahr und das nicht nur beim Strom. Den bekomme ich als Pfälzer jetzt sehr günstig aus Bayern, keine Ahnung, wie die Leitung weiss, dass der Münchener Strom nun für mich ist. Gleiches galt für den Ökostronm, den ich 2016 aus Hamburg bekam. :)

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