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Umfrage Bankkunden fürchten den Kontowechsel

Viele Kunden ärgern sich über die hohen Gebühren, die sie bei ihrer Bank beispielsweise für das Girokonto zahlen müssen. Doch das Geldinstitut einfach zu wechseln, kommt für die meisten nicht in Frage.
22.08.2013 - 18:01 Uhr 3 Kommentare
Mit den Gebühren ihrer Bank sind viele Kunden unzufrieden. Quelle: dpa

Mit den Gebühren ihrer Bank sind viele Kunden unzufrieden.

(Foto: dpa)

Berlin Viele Bankkunden sind laut einer Umfrage unzufrieden mit den Konditionen für ihr Girokonto, wechseln aber nicht die Bank. Mit 18 Prozent hat erst knapp jeder Fünfte schon einmal wegen zu hoher Gebühren das Konto gewechselt, wie der Bundesverband der Verbraucherzentralen (vzbv) am Donnerstag mitteilte. Vielen sei der Wechsel zu aufwendig oder sie rechneten anderswo nicht mit besseren Bedingungen, hieß es mit Verweis auf eine repräsentative Umfrage von TNS Emnid.
Viele Verbraucher scheuen den Wechsel: Immerhin müssen zahlreiche Vertragspartner über den Kontowechsel vor allem bei Lastschrifteinzug informiert werden, und an den Kontoverträgen können weitere Leistungen wie Karten oder Tagesgeldkonten hängen. Dies zeigte, dass der Wettbewerb und damit ein Preisdruck in diesem Bereich nicht funktionieren, so der vzbv.

49 Prozent der Befragten äußerten sich überzeugt, bei ihrer Bank die besten Konditionen zu genießen. Die Verbraucherschützer forderten ein Vergleichsportal für Bankgebühren.

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    • dpa
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    3 Kommentare zu "Umfrage: Bankkunden fürchten den Kontowechsel"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Ich habe meine Konten mehrfach gewechselt. Der Aufwand ist sicher lästig. Der Hauptgrund aber für ein "teures" Konto ist bei mir die Verfügbarkeit der Geldautomaten, der vor allem bei Sparkassen und Reiffeisenbanken sehr gut ist. Dafür nehme ich auch Gebühren in Kauf. Da das eben regionale Anbieter sind ist der Preiswettbewerb hier nur eingeschränkt möglich.
      Die Konten, die nicht für die Bargeldversorgung gedacht sind, die kann man auch bei kostenfreien Anbietern unterhalten. Alles in allem sind die Preisunterschiede vor allem unterschiedlichen Leistungen geschuldet.

      H.

    • ..."welcher dann nicht länger der Sklaven- und Knechtschaft von Finanzmärkten, Arschlochunternehmern und Kredithaien ausgesetzt ist." - Rührend ehrlicher Bericht. Aber: auch mit Guthaben sind Sie Sklave des Finanzsystems. Nicht viell der Hausbank, aber auf jeden Fall, mehr und mehr sind wir alle, auch zB Frau Klatten, Sklaven der EU, der EZB und ihren Willfährsklaven wie zunehmend auch der EZB. In Brüssel wird in diesen Wochen darüber verhandelt, wie mit Privatguthaben im Fall von Bankkonkursen - noch offiziell, bis zur Bundestagswahl!...- umzugehen ist. Danach: der Tag-der-deutschen-Einheit ist ein Donnerstag: Sperrtag von Gesetz her bietet Freitag als Sperrtag bis Montag an. Das äußerte die litauische Präsidentin kürzlich sehr deutlich, Schäuble bereits im März: "ideal ist ein Wochenende" - für private Strafzahlungen an die Vernichter von Europa. Räumen Sie Ihr Konto NACH DEN WAHLEN. Real-Cash wird wieder zählen. Dieses Fiatmoney ohne Goldhinterlegung wie bis zur Einführung EURO: ist wertlos.

    • Logisch fürchten viele den Kontowechsel, weil sie massiv verschuldet sind und die Schulden nicht von heute auf morgen einfach so ausgleichen können.
      Wer Schulden hat kann nicht wechseln, so einfach ist das.
      Dazu kommt noch, das die neue Bank eventuell die Kreditlinie senkt. Wer es immer noch nicht kapiert hat, dem sei gesagt, Schulden und Ratenkredite machen unfrei und abhängig! Mein Rat, den ich selbst aus leidvoller Erfahrung mittlerweile gelernt habe ist >> wer wieder frei und unabhängig sein will, sollte keine Schulden machen und wenn er/sie Schulden angehäuft hat, alles daran setzen, diese schnellstmöglich wieder abzubauen und keine neuen mehr zu machen. Man lebt dadurch definitiv besser und ist wieder ein freier Mensch, welcher dann nicht länger der Sklaven- und Knechtschaft von Finanzmärkten, Arschlochunternehmern und Kredithaien ausgesetzt ist.

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