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Umfrage Deutsche wollen noch mehr sparen

Durchschnittlich 194 Euro legen die Deutschen monatlich auf die hohe Kante, ergab eine Umfrage im Auftrag von Volksbanken und Raiffeisenbanken. Doch vielen ist das nicht genug. Sie würden am liebsten noch mehr sparen.
21.07.2014 - 15:39 Uhr 7 Kommentare
Die Deutschen sparen viel und gerne, aber nicht genug, um die eigenen Sparziele erfüllen zu können, ergab die BVR-Umfrage. Quelle: dpa

Die Deutschen sparen viel und gerne, aber nicht genug, um die eigenen Sparziele erfüllen zu können, ergab die BVR-Umfrage.

(Foto: dpa)

Die niedrigen Zinsen halten die Deutschen nicht vom Sparen ab. Einer aktuellen Umfrage zufolge legen sie sogar fast alles an, was sie nicht für den unmittelbaren Konsum ausgeben. Sie würden aber gerne noch höhere Beträge zur Seite legen, wie der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) am Montag mitteilte. Das Institut TNS Infratest hatte im Auftrag des BVR im April rund 2000 Bundesbürger zu ihrem Sparverhalten befragt.

Der maximal mögliche monatliche Sparbetrag der Befragten lag nach dem Umfrage-Ergebnis bei durchschnittlich 203 Euro. Tatsächlich hätten sie 194 Euro geparkt, also 96 Prozent davon. Um ihre Ziele erfüllen zu können, wäre nach Einschätzung der Befragten jedoch im Durchschnitt 265 Euro nötig. Demnach gebe es zwischen Sparwunsch und tatsächlich zurückgelegtem Geld eine Sparlücke von 71 Euro, rechnet der BVR vor.

Vor zwei Jahren hatte die gleiche Umfrage einen Maximalbetrag von 185 Euro ergeben, einen Sparbetrag von 165 Euro und ein Sparziel von 234 Euro pro Monat.

„Auch wenn sie ihre individuellen Sparziele nicht erreichen, Sparmuffel sind die Deutschen deshalb nicht“, bemerkte BVR-Vorstandsmitglied Andreas Martin. Der Großteil wisse um die hohe Bedeutung der privaten Altersvorsorge. Der BVR rechnet für 2014 wie im Vorjahr mit einer Sparquote der privaten Haushalte von 10 Prozent. Von 2008 bis 2013 hatte der Sparanteil sich von 11,5 auf 10 Prozent verringert.

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    • dpa
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    7 Kommentare zu "Umfrage: Deutsche wollen noch mehr sparen"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Alternative: Harzen mit 36000 Euro oder wer ist hier blöd?

    • Sparen lohnt sich IMMER! Egal, zu welchem Zins und egal was die Inflation macht! Natürlich ist es schön, möglichst viel Rendite zu erwirtschaften. Aber bei Versicherungsprodukten wird Stimmung gegen die Provision gemacht, bei Tagesgeldanlagen wird gegen die niedrigen Zinse und die hohe Inflation gewettert udn bei Wertpapieranlagen wird auf das Risiko geschimpft usw usw
      Was ist die Alternative? Gar nicht sparen? Wenn ich 30 Jahre lang jeden Monat 100,- Euro spare (ohne Verzinsung), dann habe ich 36.000,- Euro am Ende zur Verfügung. Darauf die Zinsen (wie hoch auch immer). Naklar ist dhat das Kapital nicht mehr die Kaufkraft von heute. Aber wenn ich gar nicht spare, dann habe ich 0,- Euro. Und wenn jetzt wieder die Argumente kommen von wegen, dass wird doch eh auf Hartz 4 angerechnet, ... Ist Hartz 4 denn Euer Ziel, man, man? Dann könnt Ihr auch jetzt schon Euren Job kündigen und direkt zum Amt gehen!

    • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte achten Sie auf unsere Netiquette: „Kommentare sind keine Werbeflächen“ http://www.handelsblatt.com/netiquette

    • Nein, die Leute habens echt nicht gecheckt!

      Es wird z.B. in Riester gespart und das Geld wandert dann in mies verzinste und höchst riskante Staatsanleihen. Mit dem Effekt, dass man sich in 20 Jahren von den ausgezahlten 223,- Euro Riesterrente dank Inflation noch nicht mal mehr ein Brot kaufen kann. Wenn es den Euro dann überhaupt noch gibt!

    • Und wo bitte fällt Deutschland unter die vom IWF genannten Kriterien? Doch gar nicht, d.h. Ihr Kommentar dient nur der Panikmache.

      Das Problem des Sparens ist, dass die Gegenposition Kredite bilden müssen, welche ausreichend rentabel sein müssen, um eine vernünftige Guthabensverzinsung zu ermöglichen.

      Handelt es sich bei jenen Krediten aber um Konsumkredite, dann lässt sich daraus kein nachhaltiger Guthabenszins ableiten, weil Konsum nun einmal keine produktiven Güter schafft, sondern nur Güter "verbraucht".

    • "Deutsche wollen noch mehr sparen" dümmer geht`s nimmer. Enteignungspläne wurden immer wieder diskutiert. Man braucht sich nur an den Internationalen Währungsfonds (IWF) erinnern, der eine zehnprozentige Abgabe auf Vermögen andachte. Man sieht ja in den Wahlergebnissen die Dummheit der deutschen.

    • Da lach ich ja. Der deutsche Michel glaubt allen Ernstes, mit Sparen - am besten auf de klassischen Sparkonto, etwas für seine Altersversorgung zu tun?
      immer noch nicht begriffen, was abgeht an Grausamkeiten?

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