Versicherungsverband Mehr Transparenz bei Altersvorsorge gefordert

Mehr Information für zukünftige Rentner und Pensionäre: Das wünscht sich er Präsident des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft, Alexander Erdland. Der Transparenz steht jedoch der Datenschutz im Weg.
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Symbolbild zur Altersvorsorge: Zukünftige Rentner und Pensionäre sollen besser über ihre Ansprüche informiert werden. Quelle: dpa

Symbolbild zur Altersvorsorge: Zukünftige Rentner und Pensionäre sollen besser über ihre Ansprüche informiert werden.

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BerlinDie Bürger sollen nach dem Willen der Versicherer einen besseren Überblick über ihre Ansprüche aus der Altersvorsorge bekommen. Nur bei regelmäßigen Informationen aller Versicherungsträger könnten mögliche Lücken in der gesetzlichen, privaten und betrieblichen Vorsorge besser erkannt werden, erläuterte der Präsident des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV), Alexander Erdland, am Dienstag in Berlin. Eine solche umfassende Information der Verbraucher ist allein schon aus Datenschutzgründen derzeit noch schwierig.

Bisher gebe es lediglich für die gesetzliche Rentenversicherung regelmäßige Auskunft über die künftigen Ansprüche. Im Zeitalter des Internets sollten Politik und Versicherungswirtschaft den Versicherten aber einen Gesamtüberblick ermöglichen, sagte Erdland. Sein Verband sei dazu grundsätzlich bereit. Allerdings müssten in diesem Fall sehr viele Anbieter zusammenarbeiten.

Erdland verwies auf andere Länder, wo es solche umfassenden Renteninfos schon gebe. Dort gebe es eine Bürgernummer für das Rentensystem ähnlich der deutschen Steuernummer. Die Steuernummer könnte jedoch nicht für das Rentensystem genutzt werden. Nach der Information des Versicherungsnehmers sollen diese Daten wieder gelöscht werden.

Die unter der Niedrigzinsphase leidenden Versicherer sind gerade dabei, sich neue Investitionsmöglichkeiten zu erschließen. Dabei kommt nach Erdlands Worten die Energiewende in den Blick: Altersvorsorge durch Energievorsorge sei das Stichwort. Allerdings müssten derzeit Investitionen in der Erneuerbaren Energiebranche noch mit einem rund 50-prozentigen Eigenkapitalanteil abgesichert werden. Die Politik sei hier aufgefordert, mit abnehmendem Investitionsrisiko in der Branche die hohe Investitionshürde Eigenkapital zurückzufahren.

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