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Wochenendserie: Studium und Finanzen So finanzieren Sie Ihren Auslandsaufenthalt

Studiengebühren, Flug, Wohnung, Visum  – ein Semester im Ausland ist kostspielig. Wir zeigen, wie der Traum von der Ferne auch mit kleinem Budget wahr wird – und wann man mit der Planung beginnen sollte.
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Da liegt die ganze Welt zu Füßen: Viele können es sich erst durch Stipendien und Förderprogramme leisten, im Ausland zu studieren oder ein Praktikum zu absolvieren.

Da liegt die ganze Welt zu Füßen: Viele können es sich erst durch Stipendien und Förderprogramme leisten, im Ausland zu studieren oder ein Praktikum zu absolvieren.

Düsseldorf Mildes Klima, gutes Essen, eine Universität aus dem 16. Jahrhundert – Sophie Orthuber hatte sich während ihres Auslandssemesters in der italienischen Kleinstadt Macerata sofort wohlgefühlt. Die Stadt liegt rund drei Autostunden nordöstlich von Rom. An die Università di Macerata kam sie über eine Kooperation ihrer Hochschule. Als Journalismus-Studentin belegte die 22-Jährige Kurse wie Kommunikationspsychologie und einen Italienischsprachkurs.

Dass ein Auslandsaufenthalt auch mit kleinem Budget geht, davon ist Sophie Orthuber überzeugt. Sie hat das Auslandssemester aus mehreren Töpfen finanziert: Kindergeld, Auslands-BAföG, ein Sprachstipendium ihrer Hochschule sowie Erasmusförderung in Höhe von monatlich 150 Euro. „Ich war überrascht, wie viel Geld da zusammenkam“, sagt sie. „Damit kommt man schon gut über die Runden.“

Wie Sophie Orthuber zieht es immer mehr Studenten ins Ausland. Das zeigt auch die steigende Zahl von Studierenden, die an einem Erasmusprogramm teilnehmen. Im Studienjahr 2012/2013 gingen mithilfe des Programms rund 268.000 Hochschüler in ein fremdes europäisches Land – 15.000 mehr als im Studienjahr davor.

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