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Berufsunfähigkeitsversicherung Warum die BU-Versicherung teurer wird

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Swiss Life überzeugt am meisten

Der Prämienvergleich bezieht sich auf das erste Versicherungsjahr. Franke und Bornberg führt dabei jeweils die Brutto- und die Nettoprämie an. Auch Versicherer geben bei Vertragsabschluss üblicherweise beiden Varianten an. Beim Nettobetrag handelt es sich um die Summe, die Kunden bei Abschluss der BU-Police zunächst zahlen müssen. Sie liegt unter dem Bruttobetrag, weil Versicherer ihren Kunden dabei die Überschüsse gutschreiben, die sie erwirtschaften. Der Nettobeitrag ist allerdings nicht garantiert. Er kann sich über die Laufzeit der Versicherung ändern. Fallen die Überschüsse geringer aus als gedacht, steigt er, fallen sie höher aus, kann er sinken.

Am besten schnitt beim Vergleich ein Produkt des Versicherers Swiss Life ab. Für die Police „Swiss Life SBU“ zahlt der Bankkaufmann im ersten Versicherungsjahr netto 64,56 Euro pro Monat, ebenso der Maschinenbauingenieur. Der Vertriebsleiter muss wegen seines fortgeschrittenen Alters und seiner gewünschten höheren BU-Rente tiefer in die Tasche greifen: Er zahlt pro Monat einen Nettobeitrag in Höhe von 205,64 Euro.

Die Preisdifferenz zum Letztplatzierten, einem Produkt der Debeka, ist beachtlich: Für die Debeka-Police zahlt der Bankkaufmann netto 165,13 Euro pro Monat, der Maschinenbauingenieur 115,90 Euro und der Vertriebsleiter schließlich satte 463,89 Euro.

Einige BUs sind auf den ersten Blick besonders günstig. So zahlt etwa der Bankkaufmann bei Canada Life nur 52,56 Euro Nettobeitrag pro Monat. Auch für den Maschinenbauingenieur ist das Angebot von Canada Life am günstigsten. Der Vertriebsleiter hingegen zahlt für eine Police der Ergo den niedrigsten monatlichen Nettobeitrag, nämlich 139,85 Euro. Die günstigen Policen konnten die Experten von Franke und Bornberg allerdings mit ihren Leistungen nicht überzeugen und landeten nur im Mittelfeld.

Finance Briefing
Detailranking: Welche Police wie gut ist
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