Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

EuGH-Urteil Bund muss Riester-Förderung ausweiten

Seite 2 von 2:

Die Bundesregierung könnte sich nun um ein Abkommen mit den EU-Nachbarn bemühen, um die nachgelagerte Besteuerung der Riester-Rente zu regeln. Vorbilder gibt es etwa in Skandinavien, wo eine Quellensteuer vereinbart wurde.

Hintergrund zum Thema

Die nach dem früheren Bundesarbeitsminister Walter Riester (SPD) benannte Riester-Rente ist eine private Altersvorsorge auf freiwilliger Basis. Die staatliche Förderung über Zuschüsse und Steuervergünstigungen begann 2002. Versicherte können monatlich in eine private Rentenversicherung, einen Banksparplan oder einen Fonds einzahlen. Am 1. September vorigen Jahres trat zudem ein Gesetz in Kraft, mit dem selbstgenutztes Wohneigentum in die Riester-Rente einbezogen wird. Bis Ende März 2009 lag die Gesamtzahl der Verträge nach Angaben des Bundesarbeitsministeriums bei gut 12,4 Millionen.

Für Geringverdiener beträgt die Förderquote bis zu 90 Prozent. Anfang 2008 erhöhte sich die Grundzulage für Riester-Sparer auf 154 Euro, die Kinderzulage auf 185 Euro jährlich. Für neugeborene Kinder beträgt die Zulage 300 Euro pro Jahr. Seit September 2008 wird auch das Riester-Sparen junger Menschen stärker gefördert. Berufseinsteiger erhalten bis zum 25. Lebensjahr beim Abschluss eines Riester-Vertrages zur privaten Altersvorsorge einen einmaligen Bonus von 200 Euro.

Startseite
Seite 12Alles auf einer Seite anzeigen
Serviceangebote