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Fazit: Vorsorge-Angebot muss transparenter werden "Finanzieller Analphabetismus" gefährdet private Vorsorge

Nach einer Studie der Bertelsmann-Stiftung haben viele Menschen in Deutschland beim Thema Finanzen große Wissenslücken und fühlen sich überfordert.

HB GÜTERSLOH. So halte jeder vierte Befragte Aktien für eine sichere Geldanlage gegen Wertverlust - den erheblichen Kurschwankungen der vergangenen Jahre zum Trotz. Dieser „finanzielle Analphabetismus“ gefährde die politisch immer stärker geforderte private Vorsorge, lautete das Fazit einer am Dienstag vorgestellten Studie der Bertelsmann Stiftung (Gütersloh). Für die Untersuchung, waren in den vergangenen beiden Jahren insgesamt 2002 Menschen befragt worden.

Erhebliche Wissensmängel zeigte die Studie beispielsweise beim Vergleich von Aktien und Sparbuch auf. Ein Drittel der Besserverdiener mit einem Bruttoeinkommen von mehr als 2500 Euro bezeichnete Aktien als sicher. Bei den Befragten mit geringerem Einkommen bis 1500 Euro waren es 22,5 Prozent. Das als besonders solide geltende Sparbuch hielten dagegen nur 21,3 Prozent der Befragten in der höchsten Einkommensklasse für sicher. Bei den Befragten mit einem geringeren Einkommen waren es 31,1 Prozent.

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