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Gebrauchtwagen-Kauf Bezeichnung "unfallfrei" ist keine Garantie

Die Vertragsformulierung „Das Kfz ist unfallfrei“ ist beim Verkauf eines gebrauchten Kraftfahrzeuges zwischen zwei Privatleuten keine umfassende Garantie der Unfallfreiheit. Das hat das Landgericht München I in einem am Dienstag veröffentlichten Urteil entschieden.

HB MÜNCHEN. Die so vorformulierte Erklärung umfasse keinesfalls auch die dem Verkäufer nicht bekannten Unfallschäden aus der Zeit des Vorbesitzers und auch keine Bagatellschäden (Az.: 32 O 11282/03). Wer auf Nummer Sicher gehen wolle, müsse sich die Unfallfreiheit ausdrücklich garantieren lassen.

Im vorliegenden Fall hatte ein Mann festgestellt, dass der von ihm gekaufte Wagen entgegen der Aussage des Verkäufers früher einmal einen Unfallschaden am Kotflügel gehabt hatte. Der Käufer hatte deswegen den Wagen zurückgeben und sein Geld zurückhaben wollen. Die 32. Zivilkammer wies die Klage des Käufers jedoch ab.

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