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Hausrat- und Wohngebäudeversicherung Gut geschützt bei Feuer, Wasser oder Sturm

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Versicherung für das Wohnhaus
So melden Sie Sturmschäden richtig
Was tun bei Sturmschäden?
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Sturmartigen Böen haben zu Beginn des neuen Jahres in der ganzen Republik für Wirbel gesorgt. Was sollte man tun, wenn Schäden auftreten? Hier ein Paar Tipps, wie Sie Ihren Versicherungsschutz in Anspruch nehmen können.

(Foto: dpa)
Schäden fotografieren
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Wenn ein Sturm Schäden an ihrem Haus oder in ihrer Wohnung verursacht hat, sollten Sie zunächst Fotos davon machen.

(Foto: dpa)
Zerschlagene Fenster abdichten
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Sollten herumfliegende Äste oder herunterfallende Dachziegeln ihre Fenster beschädigen, sollten Sie – noch während es stürmt – versuchen, die zerschlagenen Fenster mit Folie abzudichten. Sonst könnten sich die Schäden unnötig vergrößern.

(Foto: AFP)
Schäden unmittelbar melden
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Wenn das Schlimmste vorbei ist, sollten Sie sich umgehend an Ihre Versicherung wenden. Am besten Sie melden die Schäden an Ihren Vermittler vor Ort. Dabei sollten Sie Ihre Versicherungsnummer sowie Ihre Telefonnummer für Rückfragen angeben.

(Foto: dpa)
Selbstbehalt einplanen
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Stellen Sie fest, ob Sie mit Ihrer Versicherung einen Selbstbehalt vereinbart haben. Wenn das der Fall sein sollte, müssen Sie damit rechnen, diese Kosten aus eigener Tasche begleichen zu müssen.

(Foto: dpa)
Keine pauschalen Handwerksangebote unterschreiben
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Warten Sie, bis Sie mit Ihrer Versicherung gesprochen haben und unterschreiben Sie keine pauschalen Angebote für Handwerkerleistungen. Die Schadensregulierung verläuft nur dann reibungslos, wenn die Sachverständigen der Versicherung die Kosten für die Beschädigungen geschätzt haben, bevor die Handwerker mit der Reparatur begonnen haben.

(Foto: dpa)

Wer nicht Mieter, sondern Eigentümer eines Hauses ist, sollte zudem eine Wohngebäude-Versicherung abschließen. Sie zahlt bei Schäden am Gebäude selbst, die durch Feuer, Sturm, Hagel und Leitungswasser entstehen. „Wohngebäudeversicherungen schützen vor dem existenzbedrohenden Totalverlust der eigenen vier Wände“, heißt es bei der Verbraucherzentrale NRW. Für viele Hausbesitzer ist diese Versicherung schon deshalb ein Muss, weil die meisten Banken einen Nachweis darüber verlangen, wenn sie eine Hypothek vergeben.

Allerdings: Die Bandbreite der abgedeckten Schäden ist oft begrenzt. Gegen Erdbeben, Lawinen, Hochwasser oder Überschwemmungen etwa müssen meist Zusatzversicherungen abgeschlossen werden. Viele Experten raten dazu, angesichts des Klimawandels entsprechende Risiken mitabzudecken. Und die Gesamthöhe der in Deutschland gemeldeten Schäden wächst: Vor fünf Jahren zahlten die Wohngebäudeversicherer Leistungen im Wert von rund vier Milliarden Euro aus; im vergangenen Jahr ist die Summe auf 4,7 Milliarden Euro gestiegen.

Auch hier wurden Musterfälle an fünf verschiedenen Standorten berechnet: jeweils für ein zweigeschossiges Neubau-Einfamilienhaus mit Garage, aber ohne Keller. Am besten unter den 22 getesteten Policen schnitt der Optimal-Tarif der WGV-Versicherung ab, gefolgt von der HDI Versicherung und der Janitos Versicherung. Nur ein Produkt erhielt die schlechteste Note „ausreichend“: das „ZuHaus Premium“ der Oberösterreichischen Versicherung. Sie verlangte mit mehr als 1.000 Euro Jahresprämie mehr als viermal so viel wie die günstigste Police „Premium-WFL“ der Medien-Versicherung. Auch an den einzelnen Standorten sind die Preisunterschiede enorm: In Köln etwa werden die teuersten Prämien aller untersuchten Städte fällig – hier schwanken die Beiträge zwischen 311 und 1.155 Euro pro Jahr. Am günstigsten sind Hannover und Berlin mit Tarifen ab 216 Euro.

Wohngebäudeversicherung
Ein Schaden am Haus ist schnell geschehen. Verbraucherschützer raten deshalb für Eigentümer zu einer Wohngebäudeversicherung. Eine Studie zeigt, welche Policen das beste Preis-Leistung-Verhältnis bieten. Bitte klicken Sie zum Download der Tabelle (.pdf)

Die Verbraucherzentrale NRW warnt jedoch davor, den Anbieter überstürzt zu wechseln – erst recht, solange der Hauskredit noch nicht vollständig zurückgezahlt ist: „Die Kündigung eines bestehenden Vertrages sollte nur erfolgen, wenn bereits ein neuer Versicherer gefunden und der Abschluss dort vorbereitet ist.“ Außerdem müsse das Geldinstitut, das im Grundbuch eingetragen ist, der Kündigung zustimmen. Dies werde es nur tun, wenn ein anderer Versicherer bereits signalisiert hat, dass er den Schutz übernehmen wird.

Finance Briefing
Die günstigsten Hausratversicherungen
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