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Kaum Einbußen nach Fall des Steuerprivilegs erwartet Lebensversicherer bleiben gelassen

"Kapitallebensversicherungen werden zwar steuerlich schlechter behandelt als in der Vergangenheit. Und wir hätten uns gewünscht, dass die Steuerbefreiung zur Förderung der privaten Altersvorsorge erhalten bleibt, aber im Vergleich zu den ursprünglichen Regierungsplänen ist die Steuerbelastung klar abgemildert worden", sagte GDV-Sprecherin Gabriele Hoffmann. Der von der Opposition dominierte Bundesrat hatte zuvor dem umstrittenen Alterseinkünftegesetz zugestimmt.

HB FRANKFURT. Renten und Pensionen werden nun vom kommenden Jahr an schrittweise besteuert. Auf Drängen der Union werden Lebensversicherungen allerdings weniger stark besteuert als ursprünglich von der rot-grünen Regierung geplant. Derzeit sind die Erträge nach zwölf Jahren steuerfrei. Nun sollen Lebensversicherungen, die nach Ende 2004 abgeschlossen werden, länger als zwölf Jahre laufen und erst nach dem 60. Lebensjahr des Kunden ausgezahlt werden zur Hälfte versteuert werden. Rot-Grün hatte zunächst eine komplette Besteuerung gefordert.

Die Versicherer hatten zuletzt immer wieder betont, dass die große Mehrheit ihrer Kunden die beiden Kriterien zur hälftigen Besteuerung erfüllen. Zudem sei der Trend zur verstärkten privaten Vorsorge für das Alter ungebrochen. In diesem Jahr rechnen die Versicherer darüber hinaus mit einem Boom, da bis Ende Dezember abgeschlossene Verträge noch von der Steuer befreit sind.

An der Börse reagierten die Händler nicht auf die Entscheidung des Bundesrates. Die Aktie der Allianz lag beispielsweise im Einklang mit dem schwächeren Gesamtmarkt rund ein halbes Prozent im Minus bei knapp 87 Euro.

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