Krankenkassen Ein Sieger, viele Gewinner und einige Verlierer

Die gesetzliche Krankenversicherung profitiert vom Konjunkturaufschwung. Über die Hälfte der Krankenkassen hat daher mehr zahlende Mitglieder als vor einem Jahr. Wer besonders beliebt ist und wer verloren hat.
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Starker Zulauf: Die Techniker Krankenkasse hat 2013 die meisten neuen Mitglieder gewonnen. Quelle: tkk

Starker Zulauf: Die Techniker Krankenkasse hat 2013 die meisten neuen Mitglieder gewonnen.

DüsseldorfDie Krankenkassen haben in den vergangenen fünf Jahren gut 2,5 Millionen zahlende Mitglieder hinzugewonnen. Allein in den vergangenen zwei Jahren kamen knapp eine Million neu in die gesetzliche Krankenversicherung (GKV). Der Boom folgt auf ein Jahrzehnt, in dem die Mitgliederzahl im Trend stagnierte.

Die wichtigste Ursache für diesen generellen Anstieg ist die starke Entwicklung der Konjunktur und des Arbeitsmarktes in Deutschland. Je mehr Menschen in der Wirtschaft beschäftigt sind, umso mehr zahlen auch Beiträge an die Krankenkassen. Allerdings profitieren die rund 130 Kassen sehr unterschiedlich von dieser Entwicklung. Mehr als die Hälfte verzeichnet Zuwächse, ein großer Teil verliert jedoch auch Mitglieder.

Ein Unternehmen, die Techniker Krankenkasse (TK), überstrahlt alle anderen. Allein 2013 kamen 353.000 neue Zahler hinzu. Gemessen an der Zahl der Versicherten ist die TK nun bereits Nummer eins. Dies geht aus Zahlen hervor, die der Branchenspezialist Dienst für Gesellschaftspolitik (dfg) gesammelt hat und die Handelsblatt Online vorliegen.

Doch auch einige andere Krankenkassen sonnen sich in satten Zuwächsen. Zu den Gewinnern in der GKV zählen drei weitere Große, die zu den Top Ten gehören: Die AOK aus Baden-Württemberg und Bayern sowie die Barmer GEK. Alle drei zählen zu den typischen Versorgerkassen, die eine breit gefächerte Klientel besitzen.

Allerdings merkt dfg-Herausgeber Wolfgang Lange an: „Nicht alle Versorgerkassen schaffen es zuzulegen.“ Im Süden der Republik boome die Wirtschaft, im Osten dagegen nicht. Die Kassen, die in wirtschaftlich schwachen Gebieten agieren, haben daher auch recht häufig Mitglieder verloren. Grund dafür ist in erster Linie die Sterberate, die bei rund zwei Prozent im Jahr liegt.

Einige Kassen haben es jedoch geschafft, diese natürliche Fluktuation mehr als auszugleichen. Entweder weil sie besonders stark vom Arbeitsmarkt profitieren oder weil sie intensiv mit Maklern oder Vertretern aus der Versicherungsbranche zusammenarbeiten. Dazu zählt ganz offensichtlich die Debeka BKK. Mehr als 10.000 neue Mitglieder gewann die relativ kleine Betriebskrankenkasse, ein Plus von fast 30 Prozent.

 

Wer besonders stark Mitglieder verliert
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15 Kommentare zu "Krankenkassen: Ein Sieger, viele Gewinner und einige Verlierer"

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  • "Ein Sieger, viele Gewinner und einige Verlierer"
    Größter Verlierer sind die armen "PKV Rentner".
    Der neue Gesundheitsminister Herr Gröhe ruft zum verlassen teurer Krankenkassen auf.
    Kein Wort zur PKV.
    In diesem System gibt es keine Möglichkeit eine teure Krankenkasse zu verlassen.
    Die Hoffnung besteht darin, dass der Europäische Gerichtshof dieses System verbietet.
    Wo ist da die Gleichbehandlung, einige können sich versichern, andere müssen versichert bleiben, andere kommen da nie rein.
    Wo ist der Wettbewerb unter den einzelnen Gesellschaften.
    Aufgrund der Problematik, dass bei einem Wechsel Teile der Rücklagen verfallen, ist das ganze schon eine Art Erpressung.
    Da hält der PKV Verband die Füsse still. Nach dem Motto: Versicherte mit aller Macht zu binden, und Ausstieg immer weiter erschweren. Die Hauptaufgabe Kosten in den Griff zu bekommen, Wettbewerb zu ermöglichen etc. wird absichtlich verhindert. Solange man den dummen PKV Versicherten melken kann, ist alles in Ordnung.

  • Sie haben sich in der Vergangenheit so intensiv mit der debeka beschäftigt, dass Sie wissen sollten das hier nur ein angestellter Außendienst am Werk ist. Der starke Anstieg der Debeka BKK ist ganz sicher nicht dirch Mehrarbeit mit Externen zu erklären. Viel mehr ist die BKK noch nicht sehr lange geöffnet, die meisten Mitglieder ergeben sich aus ehemals privat Versicherten, die nun SV-PFLICHTIG wurden (zb Kinder von Beamten). Da wäre eigtl nicht einmal Recherche notwendig, das ist einfach nur logisch und so wie sich das Handelsblatt mit der debeka beschäftigt würde ich erwarten das solch einfache zusammenhänge erkannt werden.

  • ---@ ElGato

    jaja, die Wahrheit tut weh.

    Ich weiß es von meiner Schwägerin, die sogenannte Schulungsmaßnahmen für Ärzte in der Karibik durchführt, wie Ärzte wirklich sind udn was dort an Summen bewegt wird. Es geht fast immer nur ums Geschäft und dann halten auch alle zusammen. Pharma, Ärzte und Kassen. Je höher der Umsatz, um so besser das Geschäft für alle.

    Aber 10-20% der Ärzte sind Ärzte aus Berufung und sie versuchen wirklich zu helfen. Trotzdem kämpfen sie gegen windmühlenflügel. So lange der erpresste Bürger zahlt und so lange immer noch glauben, dass Krankheit Zufall ist und von den Bazillen abhängt, kann man getrost so weiter machen, wie bisher.

  • >“Ein Sieger, viele Gewinner und einige Verlierer“< ?

    (Hamburger Abendblatt)
    >“Die Ärzte werfen den Kassen schwerwiegende Versäumnisse vor. elektronische Gesundheitskarte verstoße gegen den Datenschutz „<


    Das Gesundheitssystem, für das meine Großväter gekämpft haben,
    von dieser Merkelschen "Gesundheitsreform" und diesen
    FDP Rösler & FDP Bahr
    beide als Gesundheitsminister - in 8 Jahren? – das Pflegesystem sogar in nur 4 Jahren [unhaltbare Verbrechen an der Menschlichkeit]
    <B>.<I>völlig Ruiniert!</I>.</B>

    - DE Krankenhäuser standen 2010 im EU-Vergleich auf dem 14 Platz vor der „Wiedervereinigung“ an der Weltspitze!

    - billigste Generika ohne Zulassungverfahren werden den Patienten aufgenötigt!
    - Die Straftaten um das Arzt-/Apotheker-Geheimnis § 203 StGB --http://dejure.org/gesetze/StGB/203.html

    --http://tinyurl.com/pvk538g
    ---„Grundrecht auf Informationelle Selbstbestimmung“ !


    >>Hamburger Abendblatt.de
    -“Haben-die-Krankenkassen-auf-die-falsche-Karte-gesetzt“.<<
    hier:
    >>“
    So gingen Philipp Rösler und Daniel Bahr – beide später Gesundheitsminister – noch im Bundestagswahlkampf 2009 gegen die elektronische Gesundheitskarte auf die Barrikaden.

    Kaum im Amt, haben sie die Karte eingeführt.
    An einem Freitag im Sommer 2010 machte der schwarz-gelb dominierte Bundestag den Weg für die Karte frei.

    Versteckt fanden sich die neuen Regeln in einem "Gesetz zur Änderung krankenversicherungsrechtlicher und anderer Vorschriften".

    Für wenig Aufmerksamkeit wurde gesorgt.
    Es war der 18. Juni,
    die Abgeordneten wollten schnell nach Hause. Um 13.30 Uhr spielte die deutsche Fußball-Nationalmannschaft bei der WM in Südafrika in Port Elizabeth gegen Serbien (0:1). „<<

    das ist Diktatur [...] - KEIN RECHTstaat - !!


    Und das Gleiche wurde 2012 mit diesem
    * ESM-Vertrag * („2. Versailler Vertrag" - die Bonner BRD zahlt alles!)
    während der Olympischen Spiele 2012,
    bestimmt von Merkel & MassenMedien, am Bürger und Volk vorbei,
    mit der „Fraktions-Zwang Fremd-Diktatur!

  • Whow, diese beiden Kommentare sind an Fundamentalwissen, guter Recherche und Belegen ihrer Aussage ja kaum zu übertreffen.
    Was machen so Checker wie Sie bei einem so profanen Medium wir dem Handelsblatt?

  • @ohjee nicht nur Aerzte. Betr. Korruption steht die Bundesrep. Deutschland mit auf der obersten Stufe der Weltrangliste, d.h. quer durch den "Gemuesegarten"!

  • ein kumpel von mir verkauft seit etlichen jahren medizinische geräte, logischerweise an ärzte/arztinstitutionen.
    Er sagt immer: 80% der ärzte gehören in den knast.
    Ob das daran liegt, das 80% aller ärzte für geld - im schlimmsten fall - auch den tot von patienten hinnehmen, lasse ich mal offen.

  • @ karma Bei manchen Menschen spielt sich so einiges im Kopf ab. Menschen ernaehren sich seit ihren Anfaengen mit Fleisch, d. Menschheit ist nicht ausgestorben, im Gegenteil. Meine Steuergelder werden, gegen meinen Willen, fuer Radfahrwege auf denen sich hoechstens sonntags mal ein einsamer Radfahrer koestlich amuesiert und sich so richtig austobt, ueberfluessige Windraeder usw., ausgegeben. Wer nicht sol;idartisch sein will, nur anderen vorschreibt wie sie sich zu ernaehren u. zu leben haben, kann sich anderweitig versichern. Ich ess' gern Fleisch, Wurst, trink Al:kohol, Rauchen hab' ich aufgegeben, nicht wg. Gesundheit, war mir zu laestig. Treibe keinen Sport, und mach' ueb erhaupt was ich will!!!!

  • Gesundheit und Krankheit ist KEIN Zufall.

    Jede Krankheit beginnt immer im Kopf.
    Krankes Denken, kranker Körper.

    Leider wird bei uns noch immer toleriert, dass gewisse Zeitgenossen ein Leben lang sich mit ungesunden Sachen vollstopfen und kranke Gedanken pflegen und die anderen müssen dafür zahlen.

    Wie ungesund Fleisch ist, weiß jeder, trotzdem ist es straffrei sich von Leichen zu ernähren (nur mal als Beispiel)



  • @karma
    jawoll Sie haben vollkommen Recht. dieses System wo der Gesunde dem Kranken hilft. Also Die Mehrheit einzahlt damit einige wenige die Krank sind überleben können ist doch krank.
    Am besten, Sie alter Haudegen treten aus dieser (und allen anderen Versicherungen) aus, weil Ihnen passiert ja ohnehin nichts und sparen sich die Millionen und gönnen sich ein kleines 2000m2 Häuschen in der Schweiz.

    Ich bin dafür dass alle die Austreten wollen und/oder PKV haben nie mehr zurück in die gesetzliche kommen.
    Mein Arzt lässt seine Frau (55) ein FSJ machen damit die wieder zurück in die gesetzliche kommt. Hier sollte mal dagegen vorgegangen werden.

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