Medienbericht Krankenkassenüberschuss schmilzt auf ein Viertel

Die Reserven der gesetzlichen Krankenkassen steigen zwar weiter an, aber nicht mehr so rasant wie zuvor. Im vergangenen Jahr machte der Überschuss nur noch rund ein Viertel des Vorjahresgewinnes aus.
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Die seit Jahren äußerst positive Finanzlage der gesetzlichen Krankenkassen hat sich offenbar verbessert. Quelle: dpa

Die seit Jahren äußerst positive Finanzlage der gesetzlichen Krankenkassen hat sich offenbar verbessert.

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BerlinDie gesetzlichen Krankenkassen weisen einem Zeitungsbericht zufolge für das vergangene Jahr einen Überschuss von 1,2 Milliarden Euro aus. Das wäre nur noch rund ein Viertel des Vorjahresgewinns, berichtete die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ laut Vorabbericht ohne Nennung von Quellen. Die seit Jahren äußerst positive Finanzlage habe sich damit jedoch weiter verbessert.

Unter dem Strich steigen die Reserven der Kassen dem Bericht zufolge auf 16,4 Milliarden Euro. Auch der Gesundheitsfonds, der die Beitragsgelder einsammelt und monatlich an die Kassen weiterleitet, habe nach früheren Angaben des Gesundheitsministeriums Rücklagen von mehr als 13 Milliarden Euro. Damit habe das System Ende Dezember Reserven von 30 Milliarden Euro besessen - bei Ausgaben von gut 190 Milliarden Euro.

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1 Kommentar zu "Medienbericht: Krankenkassenüberschuss schmilzt auf ein Viertel"

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  • Wieso sinkt der Überschuß? Sind die Ausgaben an die zunehmend gewinnorienterten Krankenhäuer und
    Pharmaunternehmen so stark gestiegen? Die Einnahmeseite müsste doch brilliant sein????
    Will man die jetzige Phase nutzen, Zusatzbeiträge vorzubereiten?

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