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Medienbericht Mehrere Privatkassen erhöhen ihre Beiträge

Vier private Krankenkassen erhöhen zum 1. Mai die Beiträge, heißt es in Medienberichten. Der Zeitpunkt der Ankündigung ist für Versicherte recht ungünstig, denn ein Wechsel ist nicht mehr möglich.
12.04.2013 - 17:38 Uhr 6 Kommentare
Eine Ärztin hört einen Patienten ab. Spiegel Online zufolge erhöhen vier PKV ihre Beiträge. Quelle: dpa

Eine Ärztin hört einen Patienten ab. Spiegel Online zufolge erhöhen vier PKV ihre Beiträge.

(Foto: dpa)

Düsseldorf Für einige Privatversicherte wird es ab dem 1. Mai teurer. Die Continentale, die Hallesche, die Bayerische Beamtenkrankenkasse (BBKK) und die Union Krankenversicherung (UKV) erhöhen ihre Beiträge, berichtet das Nachrichtenportal Spiegel Online. Grund seien gestiegene Preise, so die privaten Krankenkassen. In einzelnen Tarifen würden dem Bericht zufolge die Zuschläge bis zu 25 Prozent betragen. Sprecher der Unternehmen hätten die Erhöhungen bestätigt.

Die BBKK erhöhe die Beiträge um durchschnittlich 2,9 Prozent, die UKV um 3,4 Prozent. Betroffen von der Anpassung seien bei der BBKK rund 310.000, bei der UKV 185.000 Verträge. Bei der Halleschen müssen Kunden im Schnitt 2,2 Prozent mehr zahlen. Bei der Continental werden vor allem die Tarife für Versicherte „Business Line“ angehoben.

Die privaten Krankenkassen wiesen gegenüber Spiegel Online auch darauf hin, dass bei einigen Tarifen auch Beitragssenkungen vorgenommen wäre. Ein Teil von Tarifen sei zudem nicht angerührt worden. Im Umkehrschluss bedeute dies aber, dass es für einige Versicherte deutlich teurer werde.

Der Haken an dieser Beitragserhöhung: Der Zeitpunkt. Vier Monate nach Silvester könnten die Versicherten nur noch zu meist teureren Unisex-Tarifen wechseln. Die Krankenkassen wiesen Absicht zurück: Sie verwiesen auf den Arbeitsaufwand bei der Einführung der neuen Unisex-Tarife zum Jahresende.

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    6 Kommentare zu "Medienbericht: Mehrere Privatkassen erhöhen ihre Beiträge"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Also 10 Mrd. Euro machen einen Beitragssatzunterschied von 15,5% zu 20-25%? Wenn man einige Beiträge hier liest, dann stellen sich schon Fragen nach der fachlichen Basis auf der argumentiert wird! 10 Mrd. Euro sind eine Absenkung von 1%-Punkt! Es sind auch nicht 10 Mrd., aber lassen wir es!

      Die Alterungsrückstellung für die Krankheitskosten beträgt auch mitnichten 170 Mrd. Euro. Dann sind noch viele Positionen zu bereinigen und übrig bleiben vielleicht 100 Mrd. Euro, weil das Geld teilweise auch der Pflege, dem Übertragunsgwert, der Zusatz und dem gesetzlichen zuschlag gehört bzw. heute aktuell durch Limitierung Beiträgshöhen, die zu zahlen wären, reduziert!
      Die Alterungsrückstellung ist auch nicht der gesetzliche Zuschlag in Höhe von 10%, der dient ausschließlich der vollständigen Absenkung von Beitragsanpassungen auf 0 ab dem vollendeten 65 Lebensjahr bis das Geld weg ist.

      Das Ganze kann man bei ca. 3-5% Inflation p.a. im Gesundheitswesen (inkl. steigender Lebenserwartung) als Kapiatlvernichtung bezeichnen, wenn es nicht für einen guten Zweck, also die Nettoneuverschuldung oder Umschuldung des Staates, benötigt werden würde. Den Rechnungszins bekommt der Versicherte eigentlich nicht, weil er betreits im Beitrag enthalten ist. Der Überzins, der Inflation ausgleichen könnte, beträgt seit 2002 0,5-1% - das reicht nicht.

      Alterungsrückstellungen kann man nuicht mitnehmen, weil die Vererbung der stornierenden Kunden auch eingepreist ist!

      Ich will nicht übertreiben, aber es gibt auch keine Mindeststandards. Dazu gab es bereits eine kleine Anfrage im Bundestag und eine Absprache würde gegen europäisches Kartelltrecht verstoßen, was wahrscheinlich aber tatsächlich der Fall zu sein scheint! Das wird die PKV auch noch auszulöffeln haben, weil das ist kein Kavaliersdelikt.

      Thorulf Müller

    • @Anonymus.
      Bei dem Stand von 2:0 ist die Verlängerung aber nicht berücksichtigt.
      Als Rentner kann es passieren, dass dann der Vater Staat dem PKV Versicherten Geld in die Tasche stecken muss, damit der Rentner überleben kann. Nicht zu vergessen dass der Vater Staat auch den Versicherten Beamten Geld zusteckt und das ist auch vom Steuerzahler.
      Im übrigen ist doch die Diskussion ob PKV oder GKV mehr Berechtigung hat egal. Wenn man daraus eins macht läuft das ganze auch, und zwar gerechter. Nicht zu vergessen noch die Sozialausgaben für Renten. Im Endeffekt muss der Staat mal Klartext reden. Auf der einen Seite wird immer der Demografische Wandel vorgeschoben, auf der anderen Seite hält man an den jetzigen Systemen fest. Es muss nur eins dringend gemacht werden. Jeder muss mit allen Einkünften in ein System einzahlen. Das ganze muss nachvollziehbar sein. Ärzte dürfen nicht für teils gleiche Behandlungen unterschiedliche Gebührensätze verlangen können.

    • Also sind wir doch mal ehrlich und schauen uns an welches der beiden Systeme denn wirtschaftlicher ist!!
      die GKV hat derzeit gut 15Mrd Überschüsse "erwirtschaftet"!! erwirtschaftet ist deswegen in Anführungszeichen, weil der Vater Staat der GKV jedes Jahr 10Mrd Euro in die Tasche steckt womit die GKV extra wirtschaften kann! wenn Vater staat das nicht machen würde, würde der Beitrag unserer Krankenversicherung schon bei 20-25% liegen und ich weis nicht ob das einigen so gut gefällt hier!!
      Die PKV hingegen wird verpflichtet 10% mehr Beitrag zu nehmen um Alterungrückstellungen zu bilden um die Beiträge im Alter niedrig und stabil zu halten was auch eine super sache das sie dazu verpflichtet wurden was aber natürlich den Beitrag erhöht! Die PKV hat mitlerweile hingegen 170Mrd Euro um dem demografischen Problem was deutschland droht entgegenzuwirken.

      GKV 0:1 PKV

      als nächsten kommen wir zu den Beiträgen und der Leistung

      die GKV kürzt jährlich Leistungen zahlt weniger zu wichtigen Medikamenten dazu geschweige denn wenn sie überhaupt was dazu zahlt.
      der Prozentsatz zur GKV schwankt jährlich und immer wenn er gesenkt wird, wird von guter konjunktur gesprochen und wenn er erhöht wird, wird von einer Notwendigkeit gesprochen weil die Rücklagen wieder nicht da sind!

      bei der PKV dürfen die Leistungen nicht mal sinken!! dieses Jahr wurden sogar neue mindestleistungen festgelegt für alle PKV unternehmen!! und Versicherer wie Debeka oder Signal Iduna probieren immer diese deutlich zu übertreffen und ihren versicherten ein best mögliches Spektrum an Leistungen anzubieten welches deutlich über der der GKV liegt!!
      und wenn man jetzt vergleicht das ein 30jähriger mit einem einkommen von 52000€ in die GKV ca. 600 Euro einzahlt bei der PKV aber nur knapp 400 Zahlt wo der Arbeitgeber aber auch noch die hälfte übernimmt dann finde ich es eine frechheit zu sagen die PKV Versicherer sind alle abzocker!!

      demzufolge
      GKV 0:2 PKV
      Sieger ist........ PKV!!!

    • Musste nach 17 jahren von der DKV in die AOK wechseln.Habe mich wegen wirtschaftlicher schwierigkeiten über meine frau familienversichen lassen.leider ist meine altersrückstellung nun auch futsch.Bin trotzdem froh diesen geldschneidern mit ihren jährlichen beitragserhöhungen entkommen zu sein

    • Es ist nichts Neues, das es PKV Versicherer gibt mit weniger guten Tarifen.
      Ich bin nach wie vor sehr froh privat versichert zu sein.
      Allerdings hätte ich mit gewünscht, das der Gesetzgeber vernünftigere Regeln aufgestellt hätte.
      Die wichtigste davon wäre, das Altersrückstellungen bei einem Wechsel mitgenommen werden können. Das würee einen vernünftigen Wettbewerb ermöglichen auch bei der Bestandskundschaft und nicht nur die Verzerrungen um beim Wettbewerb um Neukunden fördern.
      Die gesetzliche Versicherung ist mir zu teuer, bei schlechten Leistungen und deshalb zur Zeit keine Alternative.
      Das unter den privaten und gesetzlichen Versicherern kein funktionierender Wettbewerb besteht ist staatlich gewollt. Arbeitsplätze haben eine höhere Priorität als günstige Versicherungen für Versicherte. Das das auf Dauer letztlich immer nach hinten los gehen muss interessiert dabei niemanden, weil es Jahrzehnte dauern kann, bis der Preis dafür bezahlt werden muss. Und fast nie damit als Ursache in Verbindung gebracht wird.
      Ebenso sind die Unisex Tarife ein ideologisch motiviertes ordnungspolitisches Totalversagen, auf das nur akademische Spinner kommen konnten.
      Wie mittlerweile meistens überdeckt der äußere Schein die tiefe Dummheit die hinter solchen Massnahmen stecken. Realität und Darstellung haben wohl zuletzt vor dem Krieg so weit auseinander gelegen wie heute und eine Besserung ist nicht in Sicht.

      H.

    • Die PKVs wissen wie ihre Versicherten abzocken.
      Wie lange schaut man dem Treiben noch zu. Würde man den PKV Versicherten eine Wahl zur Rückkehr in die GKV ermöglichen, was endlich kommen muss, dann hätte die PKV ausgedient. Wann kommt endlich die Wahlmöglichkeit für alle Versicherte, und dann auch ein echter Wettbewerb.

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