Munich-Re-Chef Wenning lobt und fordert die Ergo
„Aktionärsattraktivität ist wichtig“, betonte Wenning mit Blick auf die Konzerntochter Ergo.
München Die Nachricht vom Dienstagabend ist immer noch Top-Thema bei der Munich Re. Deren Erstversicherungstochter Ergo hatte den Verkauf von gut sechs Millionen alter Lebensversicherungs-Policen als gescheitert erklärt. Künftig will man sie mithilfe moderner Technologie selbst verwalten. „Aus Konzernperspektive war dies eine gute und richtige Entscheidung“, kommentierte Munich Re-Chef Joachim Wenning beim Journalisten-Abend des Konzerns am Mittwoch in München die Entscheidung. Der Verkauf hätte für sein Haus nicht zu einer Verbesserung geführt, sondern zu einer Belastung.
Beim Preis waren die Vorstellungen von Ergo und möglichen Käufern wohl weit auseinander gelegen, wie es auch Konzernkreisen hieß. Im Umfeld war außerdem zu hören, dass wohl der politische Druck sehr groß war, die Bestände im eigenen Haus zu belassen. Zu unpopulär erschien es vielen Politikern gerade in Zeiten der Koalitionsverhandlungen, dass erstmals eine solch große Zahl an Policen den Besitzer wechseln sollte.
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