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Premium Private Krankenversicherung Neues Urteil zu Beitragserhöhungen macht Privatversicherten Hoffnung auf Erstattungsregen

Das Landgericht Bonn erklärt die Prämienerhöhung eines Versicherers für unwirksam. Was Kunden elektrisiert, versetzt die Branche in Alarmstimmung.
25.09.2020 - 17:53 Uhr
Die Beiträge für die private Krankenkasse sind in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Quelle: dpa
Private Krankenversicherung

Die Beiträge für die private Krankenkasse sind in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen.

(Foto: dpa)

Frankfurt Es sind spröde juristische Worte – doch sie könnten die privaten Krankenversicherer (PKV) hart treffen. Seit Jahren flattern vielen der 8,7 Millionen Kunden der PKV regelmäßig Briefe ins Haus, die eine weitere Erhöhung ihrer Beiträge ankündigen. In Einzelfällen geht es dabei um deutlich über 100 Euro mehr pro Monat.

Doch nun hat ein Gericht in Nordrhein-Westfalen Zweifel gesät, ob jede dieser Prämienanpassungen aus den zurückliegenden Jahren auch wirklich rechtens war (LG Bonn, Az 9 O 396/17 Landgericht Bonn 90 396/17). Sollte sich die Sichtweise des noch nicht rechtskräftigen Urteils durchsetzen, könnte dies Versicherten Nachzahlungen bescheren. Für die Assekuranzfirmen könnte es jedoch Rückforderungen in Millionenhöhe und Änderungen bei den Prämienerhöhungen bedeuten.

Die betroffene Privatversicherung DKV kündigte bereits Berufung an. Erst die kommenden Instanzen wie ein Oberlandesgericht oder sogar erst der Bundesgerichtshof werden entscheiden, ob die Auslegung Bestand hat.

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