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Quantum Leben Versicherer-Fonds gerät in Schieflage

Den Investoren wurde ein niedriges Risiko und eine Kapitalgarantie versprochen. Doch nun hat eine fondsgebundene Lebensversicherung des Versicherers Quantum die Zahlungen ausgesetzt. Ist Anlegergeld verschwunden?
12.03.2014 - 08:00 Uhr Kommentieren
Ein Fonds des Versicherers Quantum Leben ist geschlossen worden. Aufseher ermitteln, was mit dem Geld der Anleger passiert ist. Quelle: Getty Images

Ein Fonds des Versicherers Quantum Leben ist geschlossen worden. Aufseher ermitteln, was mit dem Geld der Anleger passiert ist.

(Foto: Getty Images)

Frankfurt Bei der liechtensteinischen Versicherungsgesellschaft Quantum Leben sind nach Informationen der digitalen Tageszeitung „Handelsblatt Live“ (Mittwochmorgen-Ausgabe) Millionen von Anlegergeldern verschwunden. Betroffen sind auch deutsche Kunden, die ihr Geld in die fondsgebundene Lebensversicherung „Select Investment Bond“ von Quantum investierten. Die Anleger, denen in den Verkaufsunterlagen ein „niedriges bis moderates Risiko“ und eine „Kapitalgarantie“ versprochen wurde, beklagen, dass die Gesellschaft die Auszahlungen aus der Versicherung ausgesetzt habe. 

Nach Recherchen von "Handelsblatt Live" hat die Schieflage des Fonds einen kriminellen Hintergrund: Mindestens ein Drittel des Kapitals der Anleger floss demnach an die kanadische Firma „New Solutions Capital“. Doch deren Chef Ronald Ovenden soll Anlegergelder in die eigene Tasche gesteckt haben, die kanadischen Finanzwächter der Ontario Securities Commission (OSC) ermitteln bereits.

Mehr als 200 Millionen kanadische Dollar soll Ovenden bei Anlegern eingesammelt haben – wie viel davon aus Deutschland stammt, war nicht in Erfahrung zu bringen. Ovenden wollte sich auf Anfrage von „Handelsblatt Live“ zu den Vorwürfen nicht äußern. 

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    Quantum Leben erklärt, dass ihr Fonds „Select Investment Bond“ wegen eines laufenden Verfahrens geschlossen worden sei. Zur Anzahl der betroffenen Kunden wollte die Versicherung mit Sitz in Vaduz keine Angaben machen. Nach Angaben des zuständigen Fondsmanagers sollen „weniger als 29 Millionen Euro“ in dem in Schieflage geratenen Fonds stecken. 

    Den vollständigen Artikel können Sie in der digitalen Tageszeitung „Handelsblatt Live“ lesen. Die Digitalzeitung, die über eine App für iPad und Android verbreitet wird, wird dreimal täglich aktualisiert.

    • mic
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