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Die Deutschen haben die Lust an der Altersvorsorge verloren. Sie fragen sich: Wie sicher ist die Privatrente? Ein exklusiver Vergleich zeigt, welche Chancen und Risiken in Riester- und Rürup-Renten stecken.

Kommentare

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  • Die Privatrenten bleiben Murks hoch drei. Unüberschaubar, unsicher und am Schluss nach Jahrzehnten ein leerer Geldbeutel. Eine heutige Rentenlücke von 300 Euro zu schließen, ist ungeheuer teuer. Und dann nach Jahrzehnten?: Vielleicht sind dann die 300 Euro aus heutiger Sicht einen Kasten Bier wert. Also alles ein Schuss in den Ofen. Nur die gesetzliche Rente müsste gestärkt werden, indem alle Bundesbürger ohne Ausnahme bis zur Versicherungsgrenze einzahlen. Norbert Blüm hat immer noch recht, dass die gesetzliche Rente neben den selbstbedienenden Pensionen die sicherste ist. Der Privatmurks stärkt nur die Versicherungen, nicht den Bürger.

  • Rechtzeitig anfangen. Ich habe schon, als Kleinanleger, Anfang der 90iger angefangen mit Sachwerten die heute richtig teuer sind und die man tragen kann. Einmal aus einer Anlage bei einer Bank rausgeworfen weil die Anlage keine Bewegung mehr hatte und somit kein Gewinn für die Bank brachte, hat gereicht. Sachwerte, ohne Kredite aufzunehmen ist ganz wichtig. Den größten Gewinn habe ich bei der Umstellung auf € gemacht gegen den Trend spekuliert mit $ und Pfund ca. +18% , leider war der Betrag nicht sehr groß. Selbstanlage kostet Nerven und die Fähigkeit den Beratern standzuhalten und sich zu informieren was die Wahrheit ist. Die Schlimmsten waren die Verkäufer von Warentermingeschäften. Beleidigungen u.a. waren schon mal drin wen man nicht wollte.
    Rechtzeitig umschichten im laufe der Zeit nicht vergessen.
    Rechtzeitig vor Renteneintritt mit einem Teil der Altersvorsorge alles kaufen was in der nächsten Zeit neu gebraucht wird, Haushaltsgegenstände, Auto u.s.w.., denn mit Kredit sieht es als Rentner mit einer mickrigen Rente schlecht aus. Wenn möglich ohne Schulden in Rente gehen. Alles vor einer eventuellen Grundsicherung im Alter mit einmal ausgeben kann erhebliche Probleme machen.

  • Meine Wette auf die Zukunft ist, dass wir nach einer deflationären Phase in Europa eine Inflation unter 4% über Jahre oder gar Jahrzehnte nicht mehr sehen werden, bis zu einer möglichen Währungsreform und Kollaps des unsäglichen Euro und (Sozial)Transferunion. Ich habe daher meine Altersvorsorge komplett gestoppt und gehe nur noch in Sachanlagen. Wer mit Riester, Rürüp, etc. vorsorgt wird völlig enteignet. Wie gesagt, meine Wette auf die Zukunft.

  • @ revoluzr

    Welche Sachanlagen außer Imobilien , Aktien, Gold & Silber würden Sie empfehlen?

  • Liebe Sicherheitorientierten,

    Rechnet Euch mal durch, wie viel Geld ihr nach 30 Jahren habt, wenn ihr diese selbst anlegt. Da seit ihr auch bei 160 Euro. Und das ohne den Zinseszins Effekt zu berücksichtigen.
    Des weiteren MÜSST ihr diese Rente versteuern! Also rechnet mal 25% von der garantierten Rente runter. Dann steht ihr bei 120 Euro. WOW.
    Also legt euch lieber einen Banksparplan an und entnehmt zwischendrin immer mal Geld was ihr in Gold/ Silber oder oder anlegt und ihr werdet besser da stehen!

  • @Martina
    "Kauft ab und zu eine Goldmünze und wartet einfach ab. "

    Ein guter (der einziger?) Weg.

    Sogar legal steuerfrei.(noch)

  • @ funny:
    Deine Analyse ist absolut zutreffend, und zwar in allen Punkten:
    a. Der Staat wird stets seine Kartellangehörigen (Beamten) schützen. Das wird definitiv zu Lasten nicht Kartellangehöriger gehen, die man mit allerlei Steuern und Abgaben abschröpft.

    b. gold ist definitiv wertstabil, wird aber voraussichtlich irgendwann zwangsbewirtschaftet oder dessen Besitz verboten. was dann machen mit dem ganzen Gold?
    c. Um einen einigermaßen Kapitalstock für eine vernünftige (Zusatz-)Rente zu bekommen, muß man mittlerweile unglaublich viel ansparen. Soviel, dass das nicht zu bewältigen sein wird für die meisten Menschen.

    Fazit: Die Babyboomer (Jg. 55 bis Jg. 65) werden rentenmäßig blöd aus der Wäsche schauen. Die Jahrgänge danach haben ohnehin schon verloren und können nur auf eine Währungsreform hoffen, bei der Alle (auch Kartellangehörige) auf Null gesetzt werden.

  • "b. gold ist definitiv wertstabil, wird aber voraussichtlich irgendwann zwangsbewirtschaftet oder dessen Besitz verboten. was dann machen mit dem ganzen Gold?"

    Einfach: Kriese abwarten und in kleine Mengen ins Ausland bringen und dort evtl. eintauschen.

    Wer zu viel Angst vor einem Goldverbot hat, kann sich auch noch etwas Silber hinlegen. Ein Silberverbot hat es schon lange nicht mehr gegeben :)

    Wenn die Kriese vorbei ist, einfach in eine andere Analgeklasse umtauschen. Bis dahin ist man dort prima aufgehoben.

  • sparen, aber richtig. Kauft ab und zu eine Goldmünze und wartet einfach ab. Das ist zu jeder Zeit was wert, egal ob Inflation oder Währungsreform. Es muss ja keiner wissen :-)

  • Aber @Martina ab und an mal eine Goldmünze ist etwas naiv. Und wie gewagt, den Staat darüber nicht zu informieren(Sarkasmus). Wer gut vorsorgt geht ins Ausland. Das deutsche Systen kollabiert. Wer bleibt wird zur Finanzierung der Pensionen der Beamten heranzogen werden. Da bleibt für die eigene Vorsorge nichts.

    a) werden früher oder später die Zinsen doch wieder steigen. Was wird dann aus Gold? Eben.

    b) die paar Goldmünzen werden wohl zu wenig sein.

    Ab 1 Mio zusätzlichen Anlagevermögen kann von einer einigermassen vernünftigen privaten Altersvorsorge sprechen. Alles andere ist Peanuts und landet doch bei der Fürsorge.