Tool der Woche Die Rentenlücke schließen

Mehr Geld im Alter – das geht nicht nur mit privater Vorsorge bei Banken und Versicherungen. Auch freiwillige Zahlungen in das gesetzliche Rentensystem können sich durchaus lohnen.
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Die Rente verliert im Laufe der Zeit an Wert - allein schon durch die Inflation. Quelle: dpa

Die Rente verliert im Laufe der Zeit an Wert - allein schon durch die Inflation.

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DüsseldorfDie Versicherungen machen gute Geschäfte mit Sofortrenten. Das heißt: Der Kunde zahlt einen größeren Betrag ein und erhält dann auf Lebenszeit eine monatliche Zahlung. Das lohnte sich natürlich besonders, als Anleihen noch eine satte Rendite abwarfen. In Zeiten magerer Zinsen dagegen wird das gesetzliche Rentensystem als Konkurrenz wieder stärker.

Doch vor der Wahl des richtigen Vorsorgeproduktes steht zunächst die Analyse. Wie viel Geld im Alter fehlt und was bei einer Einmalzahlung herauskommen kann, zeigt unser Tool der Woche, der Renten-Rechner. Damit können Sparer zum Beispiel ermitteln, was bei einer Einmalanlage zu einem bestimmten Zinssatz herauskommt und wie lange die Rente dann reicht.

Auch die Abgeltungsteuer und die Inflationsrate können berücksichtigt werden. Schließlich ist nicht nur der nominale Wert einer Zahlung wichtig, sondern auch die damit verbundene Kaufkraft in der Zukunft. So ist eine jährliche Rente von gut 1000 Euro im Jahr bei einer Inflationsrate von 1,75 Prozent in 25 Jahren real nur noch rund 700 Euro wert.

Dass Sparer für solche Zeiträume planen sollten, zeigt eine Statistik der deutschen Rentenversicherung. Die Dauer des Rentenbezugs ist danach 2012 auf einen neuen Rekordwert geklettert. Im Durchschnitt bezögen die Deutschen nun 19 Jahre Rentenleistungen, stellte der Branchenverband der Versicherer, der GDV, fest.

Ein zentraler Grund für diesen Anstieg sei die insgesamt gestiegene Lebenserwartung von Männern und Frauen, betonen die Versicherer. Da diese bei Frauen höher ist als bei Männern, bezögen Frauen auch deutlich länger Rentenleistungen als Männer - im Schnitt leben sie fast fünf Jahre länger.

Um die auf diese Weise ermittelte Rentenlücke zu schließen, bieten die Versicherer zahlreiche Rentenvarianten im Gewand der Lebensversicherung. Diese Vorsorgeformen beruhen letztlich alle auf den Kapitalmärkten, also auf der Geldanlage in Aktien, Anleihen, Fonds oder Zertifikaten. Das muss nicht immer von Vorteil sein, wie die Finanzkrise zeigt.

 

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5 Kommentare zu "Tool der Woche: Die Rentenlücke schließen"

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  • "Lohnt es sich, mehr Geld in das gesetzliche Rentensystem einzuzahlen?...
    Antwort: NEIN. Gerade das gesetzliche Rentensystem ist dem Zugriff und den Begehrlichkeiten des Staates ausgeliefert. Niemand weiß, was die Politiker und Mächtigen der staatlichen Rente noch aufbürden. Beispiele gibt es genug, Wiederveinigung zu Lasten der Rentenkasse, Mütterrente, eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe wird der Rentenkasse aufgeladen.
    Da schmeiß ich wirklich lieber mein Geld zum Fenster raus. Ich gehöre zu den geburtenstarken Jahrgängen, arbeite seit meinem 15 Lebensjahr, habe 3 Kinder groß gezogen, die jetzt in dieses System einzahlen, musste in Kuaf nehmen, daß ich immer später in Rente gehen kann, daß das Rentenniveau immer weiter abgesenkt wird, meine private Zusatzversorgung wird derzeit enteignet, und in der Diskussion zur Rente nach 45 Beitragsjahren muss ich mir noch anhören, ich würde die Zukunft der Jüngeren rauben, obgleich diese Generation einmal große Vermögen erben. Vermögen die von den Alten aufgebaut wurde. Meine Kinder bringen weniger Rentenpunkte, als die Nachgeborenen.
    Jetzt bin ich soweit, daß ich das mache, was unserer Generation immer unterstellt wurde. Verprassen, aber nicht hier in Deutschland.

  • Die einzigen Renten die sicher sind, sind die Pensionen der Politiker und ihrer Komplizen, der Beamten und Kirchenvertretern.
    Hier zeigt das Blockparteiensystem seine häßliche Fratze.

  • Grade gestern kam im Fernesehen ein Beitrag über die Rente und verschiedene Formen der Altersvorsorge.

    Die einzige Form die tatsächlich Erfolg versprach war: Ein eigenes Haus das gross genug zum Untervermieten war...

    Oh, und Beamte sind gut versorgt, was natürlich reiner Zufall ist und üüüberhaupt nichts damit zu tun hat,das Politiker eine Pension erwarten können.

    Ich frage mich echt, wie man aus der Rentenversicherung austreten kann, jeder Idiot kann das Geld gewinnbringender anlegen...

  • ich glaube ich bin im Bilde , bitte aber um Belehrung wenn es dem nicht so sein sollte:

    Der Geldschein in meiner Tasche ist ein Schuldschein , da jemand einen Kredit aufgenommen hat und gelobt diesen zurück zu zahlen.
    Daran glaubt z. B. die Bank = Gläübiger.Das bedeutet aber auch das die Leistung hinter dem Geldschein noch nicht erbracht wurde , sondern nur für die Zukunft versprochen wird. Darauf vertraut der Gläubiger.
    Bei Edelmetallen ist die Leistung ( Förderung +Kosten ) allerdings bereits schon erbracht worden und ist als Wert in ihnen gespeichert bzw. konserviert.
    Hier gibt es kein Gläubiger/ Schuldnerverhältnis. Deswegen sind Gold / Silber Geld und kein Versprechen , das in der Geschichte der Menscheit unzählige Male gebrochen wurde.

    In God We Trust - na dann viel Freude , ihr Gläubiger an leeren Versprechungen !!!

  • "Mehr Geld im Alter – das geht nicht nur mit privater Vorsorge bei Banken und Versicherungen. Auch freiwillige Zahlungen in das gesetzliche Rentensystem können sich durchaus lohnen."

    Das stimmt.

    Aber das Problem liegt doch da, dass die Politiker mit dem Geld machen was sie wollen. In deren Augen ist es herrenloses Geld. Betrachten Sie doch nur, was sie jetzt wieder machen. Die Mütter der Beamten sind wieder einmal von den kleinsten der Gesellschaft zu finanzieren und ist der Topf leer, behaupten die Politiker, dass sie gerne an die Rentner etwas zahlen würden, wäre überhaupt Geld für sie angespart.

    Das stärkste ist dann aber, dass sie sich selbst monatliche Diätenerhöhungen in einem Betrag geben, den zahllose Rentner nicht einmal im Gesamtbetrag als Rente beziehen.

    Das mag rechtens, aber nicht gerecht sein.

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