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Die Versicherer zahlen jeden Tag Millionen an ihre Kunden und sind dennoch als Neinsager verschrien. Dagegen wehren sie sich vehement. Doch bei ihren Gegnern können sie so nicht punkten. Ein Pro und Kontra.

Kommentare

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  • Hallo,
    habe selbst erlebt wie meine Versicherung die Standard Life sich jahrelang geweigert hat geweigert hat eine Berufsunfähigkeitsleistung zu erbringen:

    Das letzte was ich von Standard Life (Leiter der Leistungsprüfung) gehört habe war die Aussage: Nur weil die staatliche Rentenversicherung bei einem Akademiker die vollständige Erwerbsunfähigkeit anerkannt hat bedeutet dies für Standard Life noch nicht, dass dieser berufsunfähig ist! Wir sehen daher keinen Grund für weitere Gespräche.

    Vor Gericht begann Standard Life, vertreten durch die Ehefrau des leitenden Leistungsprüfers, eine Schlammschlacht die nur haarscharf an Beleidigung und Verleumdung vorbei ging: Angebliche berufliche Probleme wurden behauptet ohne dass Details oder Zeugen benannt werden konnten…

    Nach 10 Jahren hat Standard Life mit dem Urteil wenige Monate Zahlungen einsparen können aber immense Gerichts- und Anwaltskosten produziert und dem Kunden jahrelang das Leben zur Hölle gemacht.

    Alles laut Standard Life nur im Interesse der Versichertengemeinschaft um unberechtigte Ansprüche abzuwehren!

  • Ominöse Strukturen und Handlungsanweisungen prägen das Geschäft. Die Lobbyisten sind gut positioniert. Man hat auch mal die Anwälte befragt- es gibt mehr Verschleppung
    und ein kurioses Rechtsverständnis. Kostspielige Schäden werden mit allen Mitteln, möglichst gar nicht ausgezahlt. Das System kämpft gar nicht so gegen sein eigenes Image, da die "harten Fälle" nur eine prozentuale Minderheit sind. Es gibt weniger als eine Handvoll Urteile die der offensichtlichen verzögerten Schadensregulierung Rechnung tragen. Wer keine Rechtsschutzversicherung und einen guten Gesundheitszustand vorweisen kann, hat schon verloren. Wer sein Recht auch bekommen will, muss einen jahrelangen Rechtsstreit in Kauf nehmen.
    Ich spreche aus eigener Erfahrung und könnte ein Buch darüber schreiben.
    Ein Trost bleibt aber-beschissen wird man heute (fast) überall

  • Die ganze Frustschreierei täuscht nur über die Wirklichkeit hinweg...die 80 % zufriedenen Kunden hört niemand..die sitzen nämlich einfach ruhig zuhause auf der Couch..es sind immer nur die 20 % wo es Probleme gibt und über die man sich dann das Maul zerreist...ich bin zufrieden und sitz auf der Couch:-)

  • Aus eigener Erfahrung -
    Häufiger Vortrag bar jeder rechtlichen Relevanz:
    Mitverschulden schon bei Kleinstkindern;
    Verschleppung über Bestreiten selbst eigener eingeholter Gutachten;
    Irreführung;
    Zahlungsankündigungen als Methode usw. usw.

  • Auffällig bei vielen Versicherern ist auch Folgendes:
    Fax-Nummern, unter denen Versicherer zu erreichen sind, sind auf deren Internetseiten oft extrem schwer auffindbar, manchmal funktioniert die Faxübersendung auch gar nicht.

    Grund: Versicherer wollen keine duch Fax-Sendeprotokoll beweisbar zugegangenen Schreiben erhalten, sondern setzen lieber auf E-Mails und Briefe. Das ermöglicht ein späteres Bestreiten des Zugangs.

  • Ich hab noch NIE von irgendjemanden gehört, dass ein Schaden schnell abgewickelt wurde. Bei allem Scheiss wird immer rumgedruckst und verzögert, dass nimmer besser geht. Beamte sind ja noch flink gegen die Versicherungsheinis.
    Wenn man sich dann noch auf der Zunge zergehen lässt, dass es ja noch Versicherungspflicht gibt. Also auf gut-deutsch, des Geld is sowieso weg, du kannst dir nur aussuchen aus welchem Fenster du's schmeisst...
    Dann auch noch den Leuten einzureden, dass sie dadurch nen gewissen 'Schutz' haben is für mich zumindest Vorsatz zur Körperverletzung, evtl mit Todesfolge.
    Und das in Millionen von Fällen.

    Es muss einfach die gesetzliche Krankenversicherung abgeschafft werden, damit die Gauner mal echt wirtschaftlich hantieren müssen und sich mit sowas wie Kundenzufriedenheit befassen

  • Hier ein Beispiel aus der Praxis: Ein Versicherer ist mit den Zahlungen in Verzug um diese erst in die Bilanz des neuen Jahres übernehmen zu müssen. Die Säumigkeit begründet der Sachbearbeiter dann damit, dass man mit einem über Weihnachten versendeten Brief noch eine UNterlage angefordert habe. Zuvor aber konnte der Versicherer den schnellen Weg der Korrespondenz über ein Fax gehen. Nur das irgendie verlorene Postschreiben (evtl. auch gar nicht abgesendet)will der Versicherer per Post übermittelt hben.

  • Das Geschäft mit Risiken ist eben riskant. Das bringt die Versicherer dazu sich maximal gegen Leistungsforderungen abzusichern. Der Kunde denkt er hat einen Schutz - die Versicherung denkt sie habe einen guten Schutz gegen die Schutzerwartungen des Kunden. Da nun Versicherungskonzerne das Spiel gestalten und millionenfach mehr Ressourcen und Möglichkeiten haben bleibt der Kunde regelmässig auf der Strecke. Die Justiz ist von der Komplexität überfordert und die Opfer stehen jahrelange Rechtsstreitigkeiten meist weder finanziell noch psychisch durch.

    Deshalb ist das Versicherungsgeschäft von seiner Struktur her eine Form der legalisierten Kriminalität. Man kann sich aber davor schützen, indem man den Gedanken aufgibt, dass es so etwas wie eine Versicherung überhaupt gibt. Was es gibt sind betrügerische Operationen von Starken gegen Schwache. Deshalb: so wenig Versicherungen wie möglich mit nur geringem Forderungspotential - das entzieht den Versicherern die Motivation zur Ablehnung.

  • Versicherungen wollen nicht zahlen... das habe ich am eigenen Leib zu spueren bekommen. Nach ueber 2 Jahren und einem A-4 Ordner voll mit Schreiben meines Anwaltes bekomme ich ein Schmerzensgeld - ohne Rechtsanwalt haette ich wohl alt ausgesehen - das ist ein Problem in unserer
    heutigen Gesellschaft....

  • Geht es Ihnen aber gut.

    Ich hatte vor 15 Jahren einen bereits anerkannten Arbeitsunfall und die BG zahlt immer noch nicht.

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