Infografik: Professionell und oft politisch motiviert: Die Gefahr aus der virtuellen Welt
Düsseldorf. Die Dunkelziffer ist hoch: Weder Firmen noch Privatleute geben gerne zu, dass sie Opfer von Cyberkriminellen geworden sind. Aber auch die öffentlich gewordenen Fälle zeigen, dass diese Form der Kriminalität stark zugenommen hat.
Die Spannweite reicht von Erpressung über Ideenklau, Blockade von Infrastruktur bis hin zum digitalen Banküberfall. Die Täter gehen immer professioneller vor und sind seit Ausbruchs des Ukrainekrieges oft auch politisch motiviert.
Cyberkriminelle nutzen verschiedene digitale Instrumente, um in fremde Computersysteme einzudringen. Die beliebtesten sind Schadsoftware, DDOS-Attacken (Überlastung von Netzwerken) oder auch Angriffe auf Passwörter.
Die Organisierte Kriminalität hat den virtuellen Raum längst für sich entdeckt, lassen sich doch hier relativ unbemerkt große Summen erbeuten. Aber auch Hacktivisten und ausländische Geheimdienste suchen im Netz nach Schwachstellen, um Informationen zu erlangen oder Schaden anzurichten.