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Viele Unternehmer stehen vor der Herausforderung, ihren Betrieb attraktiv für die nächste Generation von Arbeitskräften zu machen. Nicht selten scheitern sie daran, weil sie nicht verstehen, welche neuen Anforderungen der Nachwuchsan die Arbeit stellt. Unsere Grafik des Tages wirft einen Blick aufdie ökonomischen Rahmen-bedingungen, welche Generationen von den Baby-Boomern bis zurGeneration Z geprägt haben.
Baby-BoomerGeburtenjahrgänge 19551970Hineingeboren in das Wirtschaftswunder derNachkriegszeit, war der geburtenstarke Jahrgang geprägt von Wohlstand und geringer Arbeitslosigkeit. Sie gelten als zuverlässige Arbeitskräfte, akzeptieren Hierarchien und zeigen ein ausgeprägtes Konsum-verhalten. Nicht selten haben sie noch heute wichtige Positionen in der Gesellschaft, der Wirtschaft und der Politik inne.Die Optimisten
WirtschaftswachstumBaby-Boomer: 19551970Reales BruttoinlandsproduktVeränderung zum Vorjahr in ProzentBundeskanzler+7,5 %19551969WillyBrandtSPDKonradAdenauerCDULudwigErhardCDUKurt GeorgKiesingerCDUQuelle(n):Statistisches Bundesamt, Deutscher BundestagBis 1959: Früheres Bundesgebiet ohne Saarland undBerlin (West), 1960 bis 1970: Früheres Bundesgebiet
ArbeitslosigkeitBaby-Boomer: 19551970BundeskanzlerWillyBrandtSPDKonradAdenauerCDULudwigErhardCDUKurt GeorgKiesingerCDUArbeitslosenquotein Prozent5,64,43,73,72,61,30,80,70,80,80,70,72,10,9 %1,519551969Quelle(n):Arbeitsagentur, Deutscher BundestagBis 1959: Früheres Bundesgebiet ohne Saarland undBerlin (West), 1960 bis 1970: Früheres Bundesgebiet
PreisniveauBaby-Boomer: 19551970Inflationin ProzentBundeskanzlerWillyBrandtSPDKonradAdenauerCDULudwigErhardCDUKurt GeorgKiesingerCDU1,8 %195519591969Quelle(n):Statistisches Bundesamt, Deutscher BundestagBis 1959: Früheres Bundesgebiet ohne Saarland undBerlin (West), 1960 bis 1970: Früheres Bundesgebiet
Generation XGeburtenjahrgänge 19701985Eine Kindheit in Sicherheit und Wohlstand, aber mit ersten Krisenerscheinungen am Horizont. Das Wachs-tum ließ nach, die Arbeitslosigkeit stieg und das Preisniveau schwankte. In starkem Kontakt mitFernsehen und ersten Videospielen, wurde der Generation X häufig Interessenlosigkeit vorgeworfen. Sie legen mehr Wert auf Freizeit und weniger auf berufliche Erfüllung.Die Hedonisten
WirtschaftswachstumGeneration X: 19701985+2,8 %197019841975HelmutKohlCDUReales BruttoinlandsproduktVeränderung zum Vorjahr in ProzentBundeskanzlerWillyBrandtSPDHelmutSchmidtSPDQuelle(n):Statistisches Bundesamt, Deutscher Bundestag1960 bis 1970: Früheres Bundesgebiet
ArbeitslosigkeitGeneration X: 19701985HelmutKohlCDUArbeitslosenquotein ProzentBundeskanzlerWillyBrandtSPDHelmutSchmidtSPD9,1 %0,70,81,11,22,64,74,64,54,33,83,85,57,59,119701984Quelle(n):Arbeitsagentur, Deutscher Bundestag1960 bis 1970: Früheres Bundesgebiet
PreisniveauGeneration X: 19701985HelmutKohlCDUInflationin ProzentBundeskanzlerWillyBrandtSPDHelmutSchmidtSPD2,5 %1970197319811984Quelle(n):Statistisches Bundesamt, Deutscher Bundestag1960 bis 1970: Früheres Bundesgebiet
Generation YGeburtenjahrgänge 1985–2000Die Generation Y wuchs mit dem Internet auf, ist gut vernetzt und informiert. Bis auf einen kurzen Boom durch die Wiedervereinigung blieb die Arbeitslosig-keit eine ständige Bedrohung. Unsicherheit prägtedie Entwicklung. Pragmatisch suchen sie ihren Platz in der Gesellschaft, wobei sie sich und andere stetig hinterfragen (Generation Why). Sie sind karriere-orientiert, aber lehnen hierarchische Strukturen ab.Die Millennials
WirtschaftswachstumGeneration Y: 1985–2000+2,0 %198519931999Reales BruttoinlandsproduktVeränderung zum Vorjahr in ProzentBundeskanzlerHelmutKohlCDUGerhardSchröderSPDQuelle(n):Statistisches Bundesamt, Deutscher BundestagAb 1991: Wiedervereinigtes Deutschland