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MarktgeschehenSchwieriger Start in den Oktober

Die Aktienmärkte legten letzte Woche ihren schlechtesten Oktober-Start seit 2011 hin. Es mehren sich die Anzeichen dafür, dass die Schwäche im verarbeitenden Gewerbe allmählich auch auf den Dienstleistungssektor übergreift, und das nicht nur in Europa, sondern auch in den USA. Derweil eröffneten die USA eine neue Front im Handelsstreit mit der EU: So sollen in zwei Wochen Zölle in Höhe von 10% auf Flugzeuge und von 25% auf verschiedene andere Waren verhängt werden. Traditionell als sicher angesehene Anlagewerte entwickelten sich vor diesem Hintergrund besonders stark, und die Renditen zehnjähriger US-Treasuries fielen um 15 Basispunkte auf 1,53%. In der kommenden Woche wird das heiß ersehnte Protokoll der letzten Sitzung des Offenmarktausschusses (FOMC) der Fed veröffentlicht, von dem sich Anleger weitere Einzelheiten über die unter den FOMC-Mitgliedern umstrittene Zinssenkung versprechen. In Europa warten die Anleger auf das Protokoll der EZB-Sitzung von September, von dem sie sich Aufschluss darüber erhoffen, inwiefern der Zwiespalt der Mitglieder des EZB-Rats in Bezug auf die jüngsten Konjunkturmaßnahmen deren Umsetzung beeinflussen könnte. Unterdessen sind Handelsgespräche zwischen hochrangigen Vertretern der USA und China geplant – wenige Tage vor dem Inkrafttreten einer weiteren angedrohten Erhöhung der US-Zölle auf chinesische Importwaren.

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