Altersgerechter Umbau: Förderbank zahlt wieder Zuschüsse
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Foto: HandelsblattDeutschland entwickelt sich zur Rentnerrepublik. Bis Mitte der 2030er Jahre werde die Zahl der Ruheständler auf mindestens 20 Millionen steigen, rechnete das Statistische Bundesamt Ende 2022 vor. Dieser demografische Wandel bringt viele Herausforderungen mit sich. Eine davon ist sicherlich der wachsende Bedarf an altersgerechtem Wohnraum.
75 Millionen Euro stehen bereit
Ältere Menschen möchten in der Regel so lange wie möglich in der eigenen Wohnung oder im eigenen Haus bleiben. Dafür muss die Immobilie allerdings geeignet sein. Wer das Haus oder die Wohnung entsprechend umbauen möchte, kann ab sofort wieder Zuschüsse von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) bekommen. Im Programm „Altersgerecht Umbauen“ mit der Nummer 455-B würden 75 Millionen Euro für das Jahr 2023 zur Verfügung stehen, teilte das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen mit.
Zu den typischen Modernisierungsmaßnahmen zählen der Einbau einer bodengleichen Dusche, das Entfernen von Türschwellen oder der Einbau von Aufzügen. Sowohl Immobilieneigentümer als auch Mieter können die Zuschüsse bei der KfW beantragen. Wichtig: Interessierte müssen den Antrag stellen, bevor sie irgendwelche Verträge mit Handwerkern oder Lieferanten abgeschlossen haben. Die Arbeiten müssen Fachunternehmen ausführen.