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Abgang mit Stil Der Knigge für den Jobwechsel

Ob Vorstellungsgespräch oder Rendezvous: Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance, für den letzten auch nicht. Ein kleiner Knigge für den Jobwechsel mit Stil.
30.10.2015 - 07:38 Uhr
Alte Regel: Man sieht sich immer zwei Mal im Leben. Quelle: Imago
Ein Jobwechsel will gelernt sein

Alte Regel: Man sieht sich immer zwei Mal im Leben.

(Foto: Imago)

Ob beim Rendezvous, Vorstellungsgespräch oder am ersten Arbeitstag, man zeigt sich von der besten Seite. Dass auch die letzten Tage im Job die weitere Karriere beeinflussen können, ist vielen nicht bewusst.

Schlechte Abgänge in deutschen Unternehmen sind eher die Regel, die scheidenden Mitarbeiter sind überfordert, die Personalabteilungen fühlen sich nicht zuständig. Dabei ist die Abschiedskultur in einem Unternehmen ein guter Barometer für die Unternehmenskultur als ganzes. Auch Jobwechsler selbst sind gut beraten, auf einen stilvollen Abgang zu achten.

Tipp 1: Bitte nicht krankfeiern

Wenn die letzte Zeit vor einer Kündigung turbulent war, liegt die Versuchung nahe, alle Neune gerade sein zu lassen. Selbst wenn Sie wütend, enttäuscht oder traurig sind: Widerstehen Sie der Versuchung, krankzufeiern und vielleicht parallel die Arbeit beim neuen Arbeitgeber aufzunehmen. Derlei Praxis wird immer öfter aufgedeckt, wobei in Extremfällen neben Schadensersatzforderungen sogar strafrechtliche Sanktionen drohen können. Ausnahme: Sie befinden sich in einer akuten Mobbing-Situation - dann hilft der Arzt mit einer Krankschreibung.

Lassen Sie auch nicht die Arbeit absichtlich schleifen. Viele Betroffene unterschätzen hier die Machtverhältnisse. Nach wie vor sitzt der Arbeitgeber am längeren Hebel und schnell wird aus einer fristgerechten eine fristlose Kündigung. Kommunizieren Sie daher auch auf keinen Fall Negatives nach außen. Es ist zwar immer besser, das Ausscheiden gegenüber Kunden oder Auftraggebern selbst bekannt zu geben, aber dies muss positiv erfolgen - und in Abstimmung mit dem Arbeitgeber.

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    Tipp 2: Arbeiten Sie für Ihren Ruf

    Ab sofort arbeiten Sie für Ihren Ruf. Und der wirkt noch nach, wenn Sie bereits gegangen sind. Sorgen Sie dafür, dass nicht Unmut und Streit der letzten Tage oder Wochen Ihre gesamte Leistung „überstrahlt“. Abgesehen davon: Es ist es auch für Sie selbst wichtig, den alten Job mit Anstand zu Ende zu bringen. Denn nur, wer einen Lebensabschnitt wirklich abschließt, kann auch einen anderen neu beginnen.

    Das gilt ganz besonders, wenn der Abschied unfreiwillig erfolgte, spielt aber letztlich bei jedem Ausscheiden eine Rolle. Die Wissenschaft spricht in diesem Zusammenhang vom sogenannten Zeigarnik-Effekt: Der Mensch fühlt sich demnach unwohl, wenn er etwas noch nicht abgeschlossen hat.

    Wie Sie mit Ihrer Wut umgehen sollten
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