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Brexit und Bildung Großbritannien droht der Brain-Drain

Der Brexit macht Großbritannien als Arbeitsmarkt unbeliebt bei europäischen Absolventen. Britische Akademiker dagegen zieht es verstärkt ins EU-Ausland, zeigt eine Studie. Der Insel könnte ein „Brain-Drain“ bevorstehen.
08.06.2017 - 09:57 Uhr Kommentieren
Unmittelbar nach dem Brexit-Votum stieg das Interesse britischer Absolventen an internationalen Jobs sprunghaft an. Quelle: Reuters
Oxford-Absolventen

Unmittelbar nach dem Brexit-Votum stieg das Interesse britischer Absolventen an internationalen Jobs sprunghaft an.

(Foto: Reuters)

Düsseldorf Die britische Premierministerin Theresa May stellt sich am heutigen Donnerstag zur Wahl. Manch eine Prognose bescheinigt ihr dabei gute Chancen auf ein stärkeres Mandat der Bevölkerung, speziell für den Austritt der Briten aus der Europäischen Union.

An anderer Stelle hat sie allerdings dadurch bereits Einbußen hinnehmen müssen: Eine Untersuchung der Mitgliederdaten des weltweit größten Karrierenetzwerkes Linkedin hat ergeben, dass der Brexit für einen Attraktivitätsverlust Großbritanniens unter europäischen Hochschul-Absolventen gesorgt hat. Gleichzeitig zieht es britische Akademiker verstärkt ins EU-Ausland.

Linkedin hat dazu die Profile von mehr als drei Millionen Absolventen in Europa ausgewertet und sich angesehen, in welchen Ländern diese nach freien Stellen gesucht haben. EU-Absolventen sehen sich dabei mit 15 Prozent fast doppelt so häufig nach Jobs im Ausland um als der weltweite Durchschnitt, der bei 8 Prozent liegt. Britische Absolventen bewegen sich innerhalb dieser Gruppe am unteren Spektrum mit 9 Prozent. Am häufigsten zieht es Italiener in die Ferne. Knapp ein Viertel von ihnen will im Ausland arbeiten, gefolgt von den Deutschen, von denen es 23 Prozent in die Ferne zieht, und den französischen Absolventen mit 17 Prozent.

Was das Interesse an Stellen im Land betrifft, lag Großbritannien vor dem Brexit-Votum hinter den USA weltweit auf Platz zwei. 21 Prozent aller angesehenen Stellenausschreibungen kamen aus den USA, 12 Prozent aus Großbritannien.

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    Unmittelbar nach dem Brexit-Votum stieg das Interesse britischer Absolventen an internationalen Jobs sprunghaft an. Etwa 14 Prozent der aufgesuchten Stellenanzeigen stammten Ende Juni 2016 aus dem Ausland. Dieser Peak ging zwar wieder zurück, doch durchschnittlich blieb ein gesteigertes Interesse an Stellen in den übrigen 27 EU-Ländern.

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