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FortbildungenRan an die Milliarden: Diese vier Fördertöpfe für Weiterbildung sollten Sie kennen

Der Staat stellt viel Geld für Fortbildungen zur Verfügung. Abgerufen wird davon ein Bruchteil. Wie Arbeitgeber und Arbeitnehmer davon profitieren können.Claudia Obmann 10.07.2021 - 09:54 Uhr Artikel anhören

Viele Angestellte wissen nicht, welche Fördermöglichkeiten es für die eigene Weiterbildung gibt

Foto: Unsplash / Siora Photography

Düsseldorf. Die Hausaufgaben in Sachen Weiterbildung sind für Unternehmen gewaltig. Gerade einmal 40 Prozent wissen überhaupt, welche Kompetenzen sie für die Digital-Ära benötigen. Das zeigt eine repräsentative Onlineumfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey unter 1500 Entscheidern. Danach bildet erst knapp ein Fünftel seine Belegschaft unterhalb des höheren Managements in digitalen Themen weiter. 

Auch Walter Jochmann schlägt Alarm: „Es ist allerhöchste Zeit, dass Arbeitgeber das Thema Weiterbildung ihrer Mitarbeiter priorisieren und mit einem klaren Plan umsetzen“, sagt der Managing Partner von Kienbaum.

Die Unternehmensberatung hat zusammen mit der Jobplattform Stepstone eine Umfrage unter 3000 Fach- und Führungskräften veröffentlicht. Danach sieht mehr als die Hälfte (59 Prozent) der Befragten in ihrem Unternehmen eine Kompetenzlücke, wenn es um die Anforderungen der digitalen Arbeitswelt geht. Die Folge: In vielen Firmen herrscht Schockstarre in Sachen Weiterbildung. Und das hat drei Gründe:

  1. Der Weiterbildungsmarkt ist ein Dschungel. Vom staatlichen Bildungsträger bis zur Privatakademie, dazu noch Berufsverbände, Gewerkschaften und Arbeitgeberorganisationen – rund 18.000 Anbieter sind in dem Bereich tätig. Über 1,7 Millionen Bildungsangebote, vom Onlinekurs bis zum Zertifikatslehrgang listet die Kursnet-Datenbank der Bundesagentur für Arbeit. Hier die richtige Wahl zu treffen, um sich für die Aufgaben der Zukunft zu wappnen – damit sind Arbeitgeber und Arbeitnehmer gleichermaßen überfordert.
  2. Oft fehlt die Zeit, sich mit Weiterbildungen zu beschäftigen. Gerade in kleinen und mittelständischen Betrieben fehlt im Tagesgeschäft oft die Zeit und manchmal auch die Lust, sich mit Langfristthemen wie lebenslangem Lernen auseinanderzusetzen. Das Ergebnis: Weiterbildungen werden geschoben – bis es irgendwann zu spät ist.
  3. Krisenbedingt sind Weiterbildungsbudgets geschmolzen. „Viele Unternehmen müssen den Gürtel seit Beginn der Pandemie enger schnallen und haben auch Kürzungen der HR-Budgets vorgenommen“, sagt Inga Dransfeld-Haase, Präsidentin des Bundesverbands der Personalmanager. Die konjunkturelle Lage hat damit auch Auswirkungen auf die Personalentwicklung und die zur Verfügung stehenden Weiterbildungsbudgets. Auch fehlt oft das Wissen über Fördertöpfe, wie die Civey-Befragung zeigt: Über die Hälfte der Teilnehmer wäre durchaus bereit, in die Digitalkompetenz ihrer Mitarbeitenden zu investieren – kennt aber die vielen staatlichen Fördermöglichkeiten nicht.

Doch welche Förderprogramme gibt es überhaupt? Und wie schwer oder leicht lässt sich dort herankommen? Das Handelsblatt gibt einen Überblick. Die aufgeführten Programme sind allesamt vom Staat gefördert. Darüber hinaus bieten auch einzelne Bundesländer Fördermöglichkeiten an.

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