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DLD-Gründerin Stephanie Czerny„Ich war eine analoge Hausfrau aus Kreuth“

Im Interview spricht die Gründerin der Digitalkonferenz DLD über den Krieg mit ihrer Mutter, das Außenseiterdasein und die Hilfe von Hubert Burda.Kirsten Ludowig 28.07.2018 - 07:57 Uhr Artikel anhören

Für Czerny ist die Digitalkonferenz „Digital Life Design“ ein Ökosystem, das gehegt und gepflegt werden müsse.

Foto: Thomas Dashuber für Handelsblatt

München. Stephanie Czerny, die alle nur Steffi nennen, ist nicht die einzige erfolgreiche Netzwerkerin Deutschlands, aber sie ist die unkonventionellste. Das zeigt sich jedes Jahr auf der DLD, kurz für Digital Life Design. 2005 hat die Burda-Managerin die Konferenz ins Leben gerufen und als Geschäftsführerin zum wichtigsten Treffen der Tech-Szene außerhalb der USA und zur globalen Marke aufgebaut.

Jedes Jahr holt die 64-Jährige die Größen aus dem Silicon Valley nach München auf das Podium – und begrüßt sie auf die Czerny-Art: einfach drauflos, in etwas holprigem Englisch, aufrichtig herzlich. Sie ist eine Menschenfängerin. Diejenigen, die schon wer sind, kennt sie seit Langem. Diejenigen, die es noch weit bringen werden, spürt sie auf.

Frau Czerny, Sie bringen selbst die maulfaulsten Menschen zum Plaudern. Wie machen Sie das?
Es gibt eine einfache, aber goldene Regel: Nimm dich selbst nicht so wichtig! Ich gebe meinem Gegenüber das Gefühl, dass ich ernsthaft etwas über ihn wissen will.

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