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Geschäftsreisen Das billigste Hotel schont die Bilanz, aber nicht die Nerven

Geschäftsreisen sind meist kein Spaß: Flughafen, Hotel, Meeting, Flughafen. Geschäftsreisende klagen zunehmend über Stress. Auch, weil sie wegen des Reisekostenbudgets das Hotel am anderen Ende der Stadt buchen müssen.
05.10.2015 - 16:58 Uhr
Fünf Tipps für die perfekte Geschäftsreise
Fliegen gehört zum Beruf
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Eine Boeing 737 startet vom Flughafen in Hannover: Vor allem Reisende ab 40 Jahren sitzen unterwegs zu viel. 84 Prozent geben an, Bewegung generell zu vernachlässigen. Dienstreisende Frauen haben dagegen Probleme, abzuschalten oder einzuschlafen, drei Viertel von ihnen kommen unterwegs nicht zur Ruhe. Bei Fernreisen kämpfen Frauen wie Männer außerdem mit der Zeitverschiebung und dem Klimawechsel. Das sind Ergebnisse der Studie "Chefsache Business Travel 2015" von Travel Management Companies im Deutschen ReiseVerband (DRV).

(Foto: dpa)
Ungesundes Reisen
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Berufliche Reisen sind häufig mit einer ungesunden Lebensweise verbunden. Jeweils 82 Prozent der Geschäftsreisenden sagen, sie vernachlässigen sportliche Aktivitäten und arbeiten abends, statt zu entspannen. 79 Prozent trinken auf Geschäftsreisen eher Alkohol als sonst. Auch unregelmäßige oder ungesunde Ernährung und schlechter Schlaf sind Begleiter vieler Geschäftsreisender.

(Foto: picture alliance/dpa)
Ein Geschäftsreisender
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Vor allem Reisende ab 40 Jahren sitzen unterwegs zu viel. 84 Prozent geben an, Bewegung generell zu vernachlässigen. Dienstreisende Frauen haben dagegen Probleme, abzuschalten oder einzuschlafen, drei Viertel von ihnen kommen unterwegs nicht zur Ruhe. Bei Fernreisen kämpfen Frauen wie Männer außerdem mit der Zeitverschiebung und dem Klimawechsel.

(Foto: Reuters)
Am Schalter
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„Gegen die Zeitverschiebung kann kein Chef etwas tun. Aber auch der hohe Stresslevel auf Geschäftsreisen hat gesundheitliche Folgen für die Mitarbeiter“, sagt Stefan Vorndran, Vorsitzender des Ausschusses Business Travel im DRV. Das falsche Verkehrsmittel, ungünstige Umsteigezeiten und eine schlechte Internetverbindung gehören zu den großen Stressfaktoren. „Professionelle Reiseplanung kann lange Fahrzeiten und hektisches Umsteigen vermeiden“, meint Vorndran.

(Foto: AFP)
Hotel
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Gegen eine ungesunde Lebensweise auf Dienstreisen kann die umsichtige Auswahl der Partnerhotels helfen. Wenn die Unterkunft einen umfangreichen Sport- und Wellnessbereich hat oder das Hotelrestaurant über eine ausgewogene Küche verfügt, muss das nicht zwingend teurer sein, erhöht aber die Arbeitsfähigkeit der Mitarbeiter. Immer mehr Hotels stellen sich auf die Bedürfnisse gestresster Geschäftsreisender ein. Fünf Tipps für den erholten Manager...

(Foto: AFP)
1. Tipp: Auf Bewegung achten
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Warum nicht für kurze Wege in der City einmal das Stadtrad an Stelle des Taxis nutzen? Immerhin 47 Prozent haben zumindest gelegentlich auf Geschäftsreisen schon ein Leihrad genutzt. Auch kurze Wege zu Fuß helfen, den Kopf frei zu bekommen. Am besten wäre natürlich regelmäßiges Joggingtraining.

(Foto: dpa)
2. Tipp: Blick auf's Smartphone verbieten
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Das Smartphone zur Kontrolle der Emaileingänge im Büro sollte auf Geschäftsreisen am Abend lieber aus bleiben. Mitarbeiter sollen Kontakte knüpfen anstatt an zwei Orten gleichzeitig sein zu wollen: Schließlich sind das bessere Kennenlernen der Geschäftspartner und persönliche Kontakte die Top-Gründe für Dienstreisen und für rund 90 Prozent wichtig.

(Foto: dpa)

Geschäftsreise klingt erstmal gut: Endlich mal raus aus dem Büro, andere Menschen treffen und sich persönlich mit Kunden oder Partnern austauschen, anstatt per Telefon oder E-Mail. Doch erholsam ist das in der Regel nicht, denn die Termindichte ist hoch, eine Stadtbesichtigung nicht drin. Jeder zweite Unternehmensleiter kritisiert erhöhten Stress auf Geschäftsreisen. Das ist ein Fünftel mehr als im Vorjahr, wie die Studie „Chefsache Business Travel 2015“ des Deutschen Reiseverbands (DRV) zeigt.

Vorneweg: Den meisten Ärger machen sich die Geschäftsreisenden selbst - und zwar egal, ob es sich dabei um den Geschäftsführer, Mitarbeiter aus dem mittleren Management oder einfache Angestellten handelt. Denn auf die Top vier der Stressauslöser auf Geschäftsreisen, die der DRV ermittelt hat, kann man sich vorbereiten:

  • für 35 Prozent ist ein leerer Handy-Akku ein zusätzlicher Stressfaktor
  • 18 Prozent hatten kein Bargeld in der Landeswährung besorgt
  • 17 Prozent beklagten Orientierungsschwierigkeiten, weil sie die Schilder vor Ort nicht lesen konnten und bei ebenfalls 17 Prozent klingelten Wecker oder Handy im Flugzeug
  • 16 Prozent verpassten ihren Zielbahnhof und merkten es erst ein paar Stationen später

Von diesen selbstgemachten Leiden abgesehen, gibt es jedoch einen Punkt, der das Stresslevel tatsächlich erhöhen kann, nämlich die Reisekostenplanung. 42 Prozent gaben an, lange Fahrten zu entlegenen, aber günstigeren Hotels in Kauf nehmen zu müssen, um Kosten zu sparen. Denn noch immer entscheidet häufig der Preis über die Wahl der Unterkunft. Prinzipiell muss es natürlich auch nicht das Fünf-Sterne-Haus mit allem Chi-Chi sei. Aber in der Nähe des Kunden oder des Tagungsortes darf das Hotel schon gelegen sein, auch wenn die Unterbringung drei Orte weiter vielleicht günstiger wäre.

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Standort erkennen

    Denn sonst ist der Geschäftsabschluss vielleicht perdu, weil sich ein Zug verspätet oder ausfällt. Dafür war das Hotel dann 20 Euro billiger. Davon abgesehen geraten Geschäftsreisende nicht so leicht unter Zeitdruck, wenn die Distanz zwischen den einzelnen Orten gering ist. "Geschäftsreisende fühlen sich gestresster, weil sie oft nicht die nötige Unterstützung von ihrem Arbeitgeber bekommen. Dabei lassen sich viele Stressquellen durch ein professionelles Reisemanagement ausschalten", sagt Stefan Vorndran vom DRV.

    Wie wir morgen fliegen
    Mehr Luft über den Wolken
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    Der brasilianische Flugzeugbauer Embraer tritt bei seiner Regionaljet-Generation E2 mit einer völlig neu gestalteten Kabine an. Spezielle Handgepäck-Behälter sowie versetzte Sitze sorgen nicht nur für einen luftigeren Eindruck bei den Fluggästen, sie schaffen auch tatsächlich mehr Platz in der chronisch beengten Röhre.

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    Apartment in 13.000 Metern Höhe
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    „Residence by Etihad“ – unter diesem Namen bietet die Golf-Airline ihren betuchten Fluggästen nicht weniger als eine komfortable Drei-Zimmer-Wohnung für ihren Flug an. Eingebaut ist das Luxus-Appartement im Oberdeck des Airbus 380, von dem die Fluggesellschaft gerade den zweiten übernommen hat. Acht weitere A380 sind bereits bestellt.

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    Ausgehen an Bord
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    Rivale Qatar Airways setzt dagegen auf einen gepflegten Ausflug an Bord – etwa in eine luxuriös  gestaltete Bar. Auch sie ist in den Airbus 380 der Airline eingebaut und zwar im Oberdeck. Rein dürfen leider nur Passagiere der Business und First Class, alle anderen müssen weiterhin auf ihren Sitzen bleiben. 

    Immer unter Strom
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    Über den Wolken scheint immer die Sonne. Die Ingenieure von B/E Aerospace wollen sich das zunutze machen. Sie haben in die Sonnenblenden der Fenster einen dünnen Solarzellenfilm eingebaut. Der liefert Strom etwa zum Aufladen eines Smartphones oder Tablet-Computers. Noch befindet sich das System mit dem Namen „Solar Eclipse“ in der Testphase.

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    Müllwagen an Bord
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    Eine Idee, die für die Passgiere nicht sichtbar, aber gleichwohl genial ist, hat Marc Spille, Student an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Hamburg, gemeinsam mit Airbus umgesetzt. Sein mobiler Müllcontainer zieht die gefüllten Müllsäcke stark zusammen und presst den Abfall so platzsparend zusammen. Der Clou: Spille nutzt dazu das Vakuumsystem der Bordtoilette.

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    Digitale Fluchthilfe
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    Dem Gerede des Sitznachbarn entkommen? Mit der „Escape Visor“ von Alexandra Moceri vom College for Creative Studies in Detroit ist das kein Problem. Befestigt am Kopfteil des Flugzeugsitzes kann der Passagier die „Brille“ bei Bedarf herunterklappen und per Touchpad im Sitz festlegen, was er mit ihr sehen möchte – vom aktuellen Bordprogramm bis hin zu Live-Bildern vom Flug. Alternativ lässt sich das Sichtfeld abdunkeln – für ein kleines Nickerchen. Noch ist die Brille allerdings nur eine Studie.

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    Neue Durchlässigkeit
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    Mit einer neuen, stark lichtdurchlässigen Folie macht Sabic Innovative Plastics auf sich aufmerksam. Was auf den ersten Blick unspektakulär klingen mag, schafft ganz neue Möglichkeiten auch für den Fluggast. Längst denken die Airlines etwa über Self-Service-Stationen an Bord nach. Dazu muss der Passagier natürlich sehen, was es gibt. Das klassische Vitrinenglas ist viel zu schwer. Die Folie von Sabic ist dagegen leicht und zudem noch schwer entflammbar.

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    Da knapp 90 Prozent der Unternehmen ihre Mitarbeiter mit dem Ziel auf Reisen schicken, Geschäftsabschlüsse unter Dach und Fach zu bringen oder zumindest vorzubereiten, bietet es sich also an, zumindest über effizientere Planung nachzudenken.

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