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Premium Karrieretrend Crowdworking „Wir versuche, die Schwächeren zu schützen“

Werden wir alle künftig als Freiberufler auf Internetplattformen um Aufträge kämpfen? Ein Unternehmer, ein Gewerkschaftler und ein Forscher diskutieren im Handelsblatt-Gespräch über die Zukunft der Arbeit.
05.12.2015 - 10:26 Uhr
„Es spricht vieles dafür, dass ein großer Teil der Menschen einmal so arbeitet. Wir sind noch in einer Übergangsphase.“ Quelle: Marko Priske für Handelsblatt
Ayad Al-Ani

„Es spricht vieles dafür, dass ein großer Teil der Menschen einmal so arbeitet. Wir sind noch in einer Übergangsphase.“

(Foto: Marko Priske für Handelsblatt)

Der Taxidienst Uber oder der Marktplatz für Onlinearbeit Upwork stehen für eine neue Arbeitswelt - eine Internetplattform vermittelt Aufträge an Freiberufler. Wer sind die Gewinner dieser Entwicklung, wer die Verlierer? In der Berliner Verdi-Bundesverwaltung diskutieren der Organisationsforscher Ayad Al-Ani, der Unternehmer Bastian Unterberg und Verdi-Bundesvorstand Lothar Schröder. In manchen Punkten sind sie gar nicht so weit voneinander entfernt.

Müssen wir uns angesichts Uber und Co. von der Festanstellung verabschieden?
Schröder: Das glaube ich nicht. Unsere Wirtschaft baut zu einem guten Stück auf Loyalität und damit auch auf der Festanstellung auf. Man muss die Entwicklung dieser Plattformen aber ernstnehmen, und man muss eine Haltung entwickeln, wie man damit umgeht.

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