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Führungspositionen Deutsche Startups sind eine Männer-Welt

Eine Frau an der Spitze eines Startups? Das ist in Deutschland eine Seltenheit. Sie machen nur einen Bruchteil der Gründungen aus. Ein Berliner Frauen-Netzwerk will das ändern.
20.03.2014 - 12:27 Uhr Kommentieren
In der Tech-Industrie gab es lange Zeit eine große Lücke zwischen Frauen und Männern. Doch es gibt immer noch zu wenig weibliche Vorbilder. Quelle: dpa

In der Tech-Industrie gab es lange Zeit eine große Lücke zwischen Frauen und Männern. Doch es gibt immer noch zu wenig weibliche Vorbilder.

(Foto: dpa)

Berlin Die deutsche Startup-Wirtschaft lässt sich auch als Männer-Branche beschreiben. Frauen spielen dort nur eine geringe Rolle. Schon bei den klassischen Firmengründungen gibt es weniger Frauen als Männer. Nicht einmal jedes dritte Unternehmen wird von einer Frau ins Leben gerufen, wie der Gründungsmonitor der Förderbank KfW zeigt.

Bei den Startups ist die Situation jedoch noch drastischer. Dort werden nach Angaben des Bundesverbandes Deutscher Startups (BDS) gerade einmal 13 Prozent der Firmen von Frauen aufgebaut. Das schadet nach Ansicht von Frauen, die dort tätig sind, nicht nur der Branche, sondern kostet auch viel Innovation.

„Die digitale Wirtschaft ist der absolute Vorreiter, wenn es um Innovationen geht“, sagt Jess Erickson, eine der beiden Gründerinnen des Frauen-Netzwerks Geekettes, das sich zum Ziel gesetzt hat, Frauen die digitale Wirtschaft näher zu bringen. „Frauen sollten nicht die Chance verpassen, ein Teil davon zu sein.“ Im Moment jedoch sieht es so aus, als ob sie auf dem besten Weg genau dorthin sind. Zum einen könnte der Grund eine größere Risikoaversion von Frauen sein. Zum anderen sei es auch möglich, dass Frauen weniger optimistisch sind und daher ihre Gründung länger vorbereiten, heißt es im Gründungsmonitor der KfW.

„Lange Zeit gab es in der Tech-Industrie eine riesige Lücke zwischen Frauen und Männern“, erklärt Geekettes-Co-Gründerin Denise Philipp. „Für Frauen war es nicht genauso selbstverständlich, in diesem Bereich zu arbeiten wie für Männer. Ein Grund liegt sicherlich darin, dass es keine weiblichen Vorbilder gab - und immer noch zu wenig gibt.“

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    Das soll sich auch durch die Geekettes ändern. Ziel ist, dass sich Frauen in der Tech-Branche besser vernetzen, sich gegenseitig unterstützen und schließlich Führungspositionen erreichen. Die Geekettes sind überzeugt davon, dass die männerdominierte Startup-Branche dadurch profitiert - und mit neuen, vielleicht sogar mit besseren Ideen versorgt werden kann.

    Mehr Frauen im Management bedeutet mehr Gewinn
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