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European School of Management and Technology (ESMT) Ein Präsident auf Abruf

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Die Presse, auch das Handelsblatt, hat die ESMT in der Vergangenheit wiederholt als Flop bezeichnet. In aller Fairness: Erklären Sie unseren Lesern, warum die ESMT aus Ihrer Sicht ein Erfolg ist.

Abell: Wir haben jetzt etwa 25 Prozent unserer auf zehn Jahre angelegten Aufbauplans geschafft. Wir sind bereits heute die Nummer eins in Deutschland bei der für Unternehmen maßgeschneiderten Managerfortbildung (Company Specific Programs). Wir bekommen wirklich überragende Beurteilungen von den mehr als 1 000 Managern, die bislang an unseren Programmen teilgenommen haben. Die Renovierung des Staatsratsgebäudes liegt in der Zeit- und in der Budgetplanung. Und wir haben bereits elf verschiedene Nationalitäten unter unseren Dozenten.

Aus uns vorliegenden Dokumenten geht hervor, dass Sie davon ausgehen, dass die ESMT in diesem Jahr Geld in einer Größenordnung von 5,8 Millionen Euro verbrennen wird. Frisst die Schule ihre Substanz auf?

Abell: Diese 5,8 Millionen Euro beinhalten Ausgaben für die IT und für die Ausstattung des 35-Millionen-Euro-Projekts des Staatsratsgebäudes sowie weitere Investitionen in den Aufbau der Fakultät, der Organisation und der Marktstellung der Schule. Jedes erfolgreiche Start-up ist anfangs in den roten Zahlen. Das entspricht auch unserer eigenen Planung sowie der der Gründer.

In Ihrem "President s Report" an den Aufsichtsrat sagen Sie es sehr deutlich: Entweder die deutschen Unternehmen schicken mehr Teilnehmer in die Executive Education-Programme oder die ESMT ist bankrott.

Abell: Ich frage mich wirklich, wie dieser vertrauliche Bericht in Ihre Hände gelangen konnte! Fakt ist, dass eine bessere Entwicklung bei den Company Specific Programs die Mindereinnahmen bei der Executive Education Programs weitgehend ausgleicht. Mit unserem großen Stiftungsvermögen auf der Bank, zwei Gebäuden und 25 Unternehmen hinter uns sehe ich keine Gefahr des finanziellen Scheiterns.

Nennen Sie doch einmal konkrete Zahlen!

Abell: Die Einnahmen aus Company Specific Programs liegen jetzt bei etwa 3,5 Millionen Euro und wachsen schnell. Wir hatten ziemlich viel weniger als diese Summe in unserer Budgetplanung.

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