Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Mitarbeiterführung Chefs werden oft zu persönlich

Im Streit mit den Kollegen werden Chefs oft unsachlich. Fast die Hälfte der Vorgesetzten überschreitet die Grenze zu persönlichen Vorwürfen. Dabei schaden sich die Unternehmen häufig selbst.
25.09.2013 - 17:03 Uhr Kommentieren
47 Prozent der Vorgesetzten werden im Streit mit Vorgesetzten zu unsachlich, wie eine Umfrage der Personalberatung Rochus Mummert ergab. Quelle: dpa

47 Prozent der Vorgesetzten werden im Streit mit Vorgesetzten zu unsachlich, wie eine Umfrage der Personalberatung Rochus Mummert ergab.

(Foto: dpa)

München Fast jeder zweite Chef in Deutschland wird bei einem Streit mit seinen Mitarbeitern persönlich. Eine klare Unterscheidung zwischen Person und Sache gelingt 47 Prozent der Vorgesetzten nicht, wie eine Umfrage der Personalberatung Rochus Mummert ergab.

Für das Arbeitsklima sind unsachliche Auseinandersetzungen Gift: In fast jeder zweiten Firma sei die Unternehmenskultur von mangelnder Wertschätzung und Achtung geprägt, hieß es in der am Mittwoch veröffentlichten Studie. Auslöser für Zoff zwischen Chef und Mitarbeitern sind der Umfrage zufolge meistens unklare Anweisungen durch Vorgesetzte sowie Diskussionen um Arbeitszeiten.

Mit einer fehlenden Streitkultur schaden sich die Unternehmen selbst. Die Produktivität lasse nach und das Ansehen der Firma sinke. „Ein schlechtes Arbeitsklima dringt heute sehr schnell nach außen“, sagte Studienleiter Hans Schlipat. Die nachrückende Generation informiere sich in ihrem Netzwerk über die Unternehmenskultur ihrer potenziellen Arbeitgeber. „Negative Erfahrungen werden sofort sichtbar.“

Schlipat empfiehlt Führungskräften, ihre Firmenkultur in diesem Punkt zu überdenken und eine offene, konstruktive Auseinandersetzung zuzulassen. Vor allem jüngere Arbeitnehmer äußerten ihre Vorstellungen heute gerne offen und selbstbewusst. „Fehlt die etablierte Streitkultur, so eskalieren alltägliche Diskussionen rasch.“ Ständige Streits sind aber für Mitarbeiter ein Grund zur Flucht. „Ist die Stimmung im Unternehmen angespannt, so steigt die Fluktuationsrate.“

Top-Jobs des Tages

Jetzt die besten Jobs finden und
per E-Mail benachrichtigt werden.

Standort erkennen

    Für die Studie hatte die Personalberatung mehr als 1000 Arbeitnehmer sowie rund 50 Personalverantwortliche befragt.

    • dpa
    Startseite
    Mehr zu: Mitarbeiterführung - Chefs werden oft zu persönlich
    0 Kommentare zu "Mitarbeiterführung: Chefs werden oft zu persönlich"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    Zur Startseite
    -0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%