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Coaching-Ausbildung Coach der Meisterklasse

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Einen Kurs mit demselben Namen, "Consulting and Coaching for Change", bietet auch die HEC Business School zusammen mit der Said Business School an. Die sechs Module finden je zur Hälfte in Paris und Oxford statt. Inhalte sind unter anderem "Psychodynamik und Veränderung" und "Veränderung als soziale Herausforderung". Die derzeit 23 Teilnehmer kommen aus 18 Ländern, darunter Ungarn, Brasilien, Südafrika und Ägypten. Wer eine Abschlussarbeit an der HEC schreibt, bekommt neben dem Teilnahmezertifikat auch einen Master of Science (MSc) in Consulting and Coaching der HEC verliehen.

Auch in Ashridge gibt es neben dem Zertifikatsprogramm "Coaching for Organisation Consultants" auch noch ein Master-Studium. "Der Bereich Coaching ist erheblich professioneller geworden", erklärt Erik de Haan, Direktor des Ashridge Centre for Coaching. Mit einem Master-Studiengang könne man eine noch fundiertere und qualitativ höherwertige Ausbildung anbieten. "Wir nützen moderne Forschungsansätze aus dem Coaching und aus der Psychotherapie und forschen auch", erklärt der Psychologe. Im Fokus steht dabei der von de Haan geprägte Ansatz des relationalen Coachings, bei dem Beziehungen zwischen Coach, Klienten, Unternehmen und Umfeld im Mittelpunkt stehen. "Es geht darum, seine Coachingtätigkeit detailliert zu reflektieren und die verschiedenen Komponenten sorgfältig auseinander zu halten", erklärt Christina Wanke. So müsse sich ein Coach stets klar sein, wie er den Arbeitsprozess auch durch seine eigene Person mitgestaltet. Diese Tiefgründigkeit und intensive Arbeit an der eigenen Person habe sie in anderen Coaching-Kursen bisher nicht erlebt.

Bestandteil des Studiums ist die "Ashridge Coaching Accreditation". Bei diesem Qualitätstest müssen die Teilnehmer eigene Fallstudien und Aufnahmen von Coaching-Sitzungen vorlegen und ein 20-minütiges Live-Coaching vor der Kamera absolvieren. "Das ist eine hohe Hürde", sagt de Haan. So schaffe mehr als ein Viertel der Teilnehmer die Prüfung trotz guter Vorbereitung beim ersten Mal nicht. "Die Akkreditierung ist daher ein sehr gutes Benchmark für die Qualität und Professionalität eines Coaches", erklärt der Ashridge-Direktor. Christina Wanke hat diese Hürde genommen und darf sich heute "Ashridge Accredited Coach" nennen - dieser Titel auf der Visitenkarte ist ein nicht zu unterschätzender Wettbewerbsvorteil.

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