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Fast die Hälfte der Personalverantwortlichen favorisiert jüngere Mitarbeiter bei Neueinstellungen Mit Mitte 30 zu alt für neue Jobs

Während die Deutschen immer älter werden, grassiert in den Unternehmen der Jugendwahn. In vielen Branchen gehören Arbeitnehmer, die älter als 35 Jahre sind, bereits zum alten Eisen. Das zeigt eine aktuelle Umfrage des Job- und Wirtschaftsmagazins "Karriere" unter 300 Unternehmen.
Foto: dpa

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HB DÜSSELDORF. So liegt beispielsweise das Durchschnittsalter in der Werbebranche bei nur 33 Jahren, 63 Prozent der Beschäftigten sind dort jünger als 35 Jahre alt. Nur wenig älter sind die Angestellten im Handel (Durchschnittsalter 36 Jahre) und in der Chemie- und Pharmaindustrie (Durchschnittsalter 39 Jahre).

Nur wer direkt nach dem Studium Berufseinstieg und erste Karriereschritte zügig schafft, findet vor den Augen der meisten Personalverantwortlichen Gnade. So hat eine Umfrage der Unternehmensberatung Towers Perrin unter 95 Personalverantwortlichen ergeben, dass 48 Prozent der Befragten bei zukünftigen Neueinstellungen am liebsten Mitarbeiter unter 35 Jahren einstellen würden. "Mit Mitte 30 gilt man heute schon als älter", beobachtet auch Hanne Schweitzer, Vorsitzende des Kölner Büros gegen Altersdiskriminierung.

Doch nicht nur Berufseinsteiger müssen sich mit den ersten Joberfahrungen sputen. Auch Führungspositionen im unteren Management werden am liebsten an Unter-40-Jährige vergeben. "Die Unternehmen schätzen durchaus ihre älteren Mitarbeiter. Aber nur, wenn sie bereits im Unternehmen tätig sind", sagt Thomas Zwick vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung in "Karriere".

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